US-Dollar: Rally vorerst gestoppt
20.03.2026 - 15:01:31 | boerse-global.deDie US-Notenbank Federal Reserve bleibt bei ihrem restriktiven Kurs, was an den Devisenmärkten jedoch für eine überraschende Reaktion sorgte. Obwohl die Währungshüter ihre Wachstumsprognosen anhoben und nur eine Zinssenkung für 2026 in Aussicht stellten, verlor der Dollar nach einem kurzen Höhenflug an Boden. Anleger prüfen nun, ob die fundamentale Stärke ausreicht, um den Widerstand bei 100 Punkten dauerhaft zu überwinden.
Fed-Entscheidung im Fokus
Am Mittwoch bestätigte die Federal Reserve das aktuelle Zinsniveau in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Damit entsprach sie den Erwartungen der Marktteilnehmer. Interessanter war der Blick auf die wirtschaftlichen Projektionen für das Jahr 2026. Die Notenbank hob ihre Prognose für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) an und rechnet gleichzeitig mit einer hartnäckigeren Inflation.
Trotz dieser Signale hielt sich die Begeisterung am Devisenmarkt in Grenzen. Der US-Dollar-Index (DXY), der den Greenback mit sechs wichtigen Weltwährungen vergleicht, knackte nach der Bekanntgabe kurzzeitig die psychologisch wichtige Marke von 100 Punkten. Der Ausbruch erwies sich jedoch als kurzlebig. Zum Handelsschluss am Donnerstag notierte der Index bei 99,29 Punkten – ein Minus von 0,80 Prozent.
Die wichtigsten Eckpunkte der Fed-Projektionen für 2026:
- Leitzins: 3,5 % – 3,75 %
- BIP-Wachstum: 2,4 %
- PCE-Inflation: 2,7 %
- Geplante Zinssenkungen: 1
Geopolitische Risiken als Stütze
Allerdings gibt es Faktoren, die einen tieferen Fall des Dollars verhindern könnten. Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten und steigende Ölpreise sorgen für Unsicherheit an den globalen Märkten. In solchen Phasen greifen Investoren verstärkt zum US-Dollar, der weiterhin als sicherer Hafen gilt. Diese Flucht in Qualität stützte die Währung bereits in den vergangenen Wochen, in denen der DXY um über fünf Prozent von seinen Jahrestiefs zulegen konnte.
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Die restriktive Haltung der Fed mit nur einer geplanten Zinssenkung im laufenden Jahr bietet dem Dollar weiterhin eine solide Basis. In den kommenden Wochen rücken vor allem die neuen Inflationsdaten und die geopolitischen Entwicklungen in den Fokus, die über einen erneuten Angriff auf die 100-Punkte-Marke entscheiden werden.
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