Trump verteidigt drastische Drohung gegen Iran
12.04.2026 - 17:46:36 | dpa.deIn einem Interview des US-Senders Fox News sagte Trump: "Ich bin einverstanden mit dieser Aussage." Sie habe die FĂŒhrung in Teheran schlieĂlich an den Verhandlungstisch gebracht.
Iran habe "keine Karten mehr", behauptete der US-PrĂ€sident weiter, Marine und Luftwaffe des Landes seien "komplett zerstört". Teheran werde auch nach dem vorlĂ€ufigen Scheitern der Verhandlungen letztlich zurĂŒckkommen und "alles geben mĂŒssen, was wir wollen". Und das sei, so Trump, nicht 90 oder 95 Prozent - "Ich habe ihnen gesagt, ich will alles."
Trumps ĂuĂerungen stehen im Zusammenhang mit der jĂŒngsten Eskalation im Streit um Irans Atomprogramm und seiner AnkĂŒndigung, die StraĂe von Hormus von der US-Marine vollstĂ€ndig blockieren zu lassen. Trump hatte dem Iran ein Ultimatum gesetzt, den freien Schiffsverkehr wieder zu ermöglichen. Die Verhandlungen endeten am frĂŒhen Sonntagmorgen ohne Einigung.
Trumps Worte: "Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen"
Anfang April hatte Trump auf der Plattform Truth Social geschrieben: "Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen, um nie wieder zurĂŒckzukehren." Die Drohung hatte international scharfe Kritik ausgelöst. Mehrere Demokraten im US-Kongress forderten Untersuchungen mit Blick auf eine mögliche Amtsenthebung. Auch der UN-Hochkommissar fĂŒr Menschenrechte hatte die Aussage als möglichen schweren VerstoĂ gegen das Völkerrecht verurteilt. Papst Leo XIV. bezeichnete Drohungen gegen die Zivilbevölkerung als "nicht akzeptabel".
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