Klingbeil: Europa stÀrken, neue Handelspartner suchen
13.02.2026 - 17:15:11 | dpa.deAngesichts der US-Zollpolitik von Donald Trump mĂŒsse man natĂŒrlich schauen, was der US-PrĂ€sident als NĂ€chstes tun könnte. "Aber ich glaube, wir mĂŒssen trotzdem unsere Hausaufgaben machen", sagte der Bundesfinanzminister auf der MĂŒnchner Sicherheitskonferenz. Man mĂŒsse Europa stĂ€rken, die europĂ€ische SouverĂ€nitĂ€t, die Wettbewerbs- und VerteidigungsfĂ€higkeit. Wenn man das mache, habe man einen wichtigen Platz in der neuen Weltordnung inne.
Klingbeil forderte, offen zu sein fĂŒr neue Partner und Partnerschaften. So habe man "endlich" das Mercosur-Handelsabkommen abgeschlossen, und es gebe ein Abkommen mit Indien. Er plĂ€dierte zudem fĂŒr Handelsabkommen und stĂ€rkere Beziehungen mit dem Globalen SĂŒden.
Klingbeil: MĂŒssen andere Partner finden
GrundsĂ€tzlich betonte Klingbeil mit Blick auf die US-Zollpolitik, Zölle seien schlecht fĂŒr die Menschen und fĂŒr die Wirtschaft - auf beiden Seiten des Atlantiks. "Aber wenn die US-Regierung diesen Weg einschlĂ€gt, mĂŒssen wir andere Partner finden. Wir mĂŒssen unser Wirtschaftswachstum stĂ€rken."
Finnlands PrĂ€sident Alexander Stubb forderte ebenfalls, anstatt sich auf Zölle und sozusagen ein "ZurĂŒckschlagen" zu konzentrieren, mĂŒssten sich LĂ€nder lieber neue Partner suchen - das gelte fĂŒr groĂe und kleine LĂ€nder.
Die Chefin der Welthandelsorganisation (WTO), Ngozi Okonjo-Iweala, sagte, viele LÀnder seien zu lange zu sehr von den USA abhÀngig gewesen. Es könne deshalb nur gut sein, sich in Zukunft zu flexibilisieren, betonte sie.
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