ROUNDUPTrump, Iran

Iran hat keine andere Wahl, als weiterzuverhandeln

21.04.2026 - 17:28:54 | dpa.de

Vor möglichen weiteren GesprÀchen mit dem Iran in Pakistan sieht US-PrÀsident Donald Trump sein Land in einer starken Verhandlungsposition.

Der Iran habe keine andere Wahl, als Vertreter fĂŒr weitere GesprĂ€che mit einer US-Delegation zu schicken, sagte Trump dem Sender CNBC in einem Interview. Er denke, dass man einen "großartigen Deal" erzielen werde. "Ich denke, sie haben keine andere Wahl", sagte er ĂŒber den Iran.

Auf seiner Plattform Truth Social wandte er sich zudem an Vertreter des Irans, "die bald Verhandlungen mit meinen Vertretern fĂŒhren werden". Er rief sie dazu auf, acht Frauen freizulassen, deren IdentitĂ€ten im Einzelnen zunĂ€chst unklar blieben. "Das wĂ€re ein großartiger Start fĂŒr unsere Verhandlungen!!!", schrieb Trump.

Trump: "Abkommen" Bedingung fĂŒr Aufhebung der Seeblockade

In seinem Interview mit CNBC bekrÀftigte Trump, dass die USA ihre Seeblockade iranischer HÀfen erst aufheben werde, wenn es ein "finales Abkommen" gebe.

Die Waffenruhe sei gut gewesen, weil die USA wĂ€hrenddessen ihre MunitionsvorrĂ€te wieder aufgefĂŒllt hĂ€tten. Die US-StreitkrĂ€fte seien bereit wieder anzugreifen, betonte er.

Vage VorwĂŒrfe gegen China

Auch der Iran habe seine MunitionsvorrĂ€te wahrscheinlich "ein bisschen" aufgefĂŒllt, sagte Trump. Die USA hĂ€tten am Montag ein Schiff abgefangen, "das einige Dinge an Bord hatte, was nicht sehr nett war, vielleicht ein Geschenk aus China. Ich weiß es nicht". Wie er zu diesen Anschuldigungen gegenĂŒber China kommt, fĂŒhrte Trump nicht weiter aus - er sagte aber, er sei ĂŒberrascht gewesen. Er habe ein sehr gutes VerhĂ€ltnis mit Chinas PrĂ€sident Xi Jinping und dachte, er hĂ€tte eine Vereinbarung mit ihm - "aber das ist in Ordnung. So lĂ€uft Krieg nun mal, oder?"

Am Sonntag hatte Trump mitgeteilt, erneut eine Delegation fĂŒr Verhandlungen nach Islamabad zu schicken. Es ist jedoch weiterhin ungewiss, ob es zu einer neuen Verhandlungsrunde kommt. Der Iran hat nach Informationen des Staatsfernsehens noch keine Vertreter fĂŒr GesprĂ€che mit den USA nach Pakistan geschickt.

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