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AKTIE IM FOKUS: Nordex ziehen an - Jefferies: 2023er-Zahlen untermauern Erholung

12.02.2024 - 10:17:04

VorlĂ€ufige GeschĂ€ftszahlen fĂŒr 2023 von Nordex DE000A0D6554 haben das Vertrauen der Anleger in wieder bessere GeschĂ€fte des Unternehmens am Montag untermauert.

Mit einem Plus von 5,64 Prozent auf 10,04 Euro waren die Papiere am Vormittag zweitstĂ€rkster MDaxDE0008467416-Wert hinter Delivery Hero DE000A2E4K43. Der Windkraftanlagenbauer ĂŒbertraf 2023 die mittlere Umsatzerwartung von Analysten deutlich, wĂ€hrend das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) dahinter zurĂŒckblieb.

Experte Constantin Hesse vom Investmenthaus Jefferes sprach in einer ersten Reaktion von einem Signal eines robusten GeschÀfts zum Ende des Jahres hin. Die Resultate untermauerten die Verbesserung der operativen Entwicklung. Daran hatten einige Investoren zuletzt wohl noch gezweifelt, wie ein Blick auf die Kursentwicklung zeigt.

Der Nordex-Kurs hatte sich zuletzt nach lÀngerer SchwÀchephasen - 2023 war es um 21 Prozent nach unten gegangen - zwischen rund 9 und rund 10 Euro stabilisiert. Dabei schwankte er um die 21-Tage-Linie. Von diesem Durchschnittskurs, der aktuell bei 9,46 Euro liegt, setzten sich die Papiere am Montag weiter ab. Die Linie ist weiter abwÀrts gerichtet.

Nordex steigerte die Erlöse 2023 von 5,7 Milliarden auf knapp 6,5 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Montag anhand vorlĂ€ufiger Zahlen in Hamburg mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erreichte mit zwei Millionen Euro die Gewinnschwelle. Im Vorjahr stand hier ein Verlust von 244 Millionen Euro zu Buche. Gleichwohl: Die Investitionen beliefen sich 2023 auf rund 131 Millionen Euro, was deutlich weniger war als 2022. Das sei auch weniger als prognostiziert, hieß es vom Unternehmen.

"Das Jahr 2023 war ein Übergangsjahr mit einem Schritt in die richtige Richtung", sagte Nordex-Chef JosĂ© Luis Blanco laut Mitteilung. "Nach einem wie erwartet schwachen Start verbesserten wir uns sukzessive von Quartal zu Quartal mit einer stĂ€rkeren zweiten JahreshĂ€lfte."

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