S&P senkt Rating-Ausblick fĂŒr Deutsche Pfandbriefbank - US-RĂŒckzug im Fokus
24.11.2025 - 11:15:09So senkte S&P am Freitagabend den Ausblick fĂŒr die BonitĂ€tseinschĂ€tzung fĂŒr den Immobilienfinanzierer von "stabil" auf "negativ". Damit könnte das Unternehmen das "Investment Grade"-Rating verlieren; die Refinanzierungskosten wĂŒrden dann wohl steigen. Noch wurde das Rating "BBB-/A-3" allerdings bestĂ€tigt.
Die Ergebnisse des Unternehmens fĂŒr das dritte Quartal hĂ€tten die verhaltene Erholung des NeugeschĂ€ftsvolumens verdeutlicht, heiĂt es in einer Mitteilung von S&P. Zudem könnte der Ausstieg aus dem GeschĂ€ft in den USA in den kommenden Quartalen weitere Wertberichtigungen nach sich ziehen und das Umfeld in Deutschland und Europa sei noch trĂ€ge. Alles in allem sei der Weg hin zu einem nachhaltigen GeschĂ€ftsmodell lang.
Das im Nebenwerte-Index SDax DE0009653386 notierte Unternehmen hatte erst Mitte November Quartalszahlen vorgelegt und sich zum Jahresausblick geĂ€uĂert. So rechnet die Pfandbriefbank wegen ihres teuren RĂŒckzugs aus den USA fĂŒr das laufende Jahr mit tiefroten Zahlen. "Wir bauen die Bank konsequent um", hatte Vorstandschef Kay Wolf gesagt. Der Gewerbeimmobilien-Finanzierer werde zu einem "profitableren, effizienteren und resilienteren Institut". FĂŒr das laufende Jahr erwartet er jedoch einen Verlust von 210 bis 265 Millionen Euro vor Steuern. Von einem guten zweiten Halbjahr war keine Rede mehr.

