WhatsApp, Dual-Accounts

WhatsApp führt Dual-Accounts für iPhone und KI-Tools ein

28.03.2026 - 00:00:35 | boerse-global.de

WhatsApp führt zwei Hauptkonten für iPhone ein und integriert KI-Werkzeuge wie Bildbearbeitung direkt in Chats. Das Update stärkt die Plattform als multifunktionales Ökosystem.

WhatsApp führt Dual-Accounts für iPhone und KI-Tools ein - Foto: über boerse-global.de
WhatsApp führt Dual-Accounts für iPhone und KI-Tools ein - Foto: über boerse-global.de

WhatsApp bringt ein großes Update mit zwei Hauptfeatures. iPhone-Nutzer können endlich zwei Konten parallel nutzen. Gleichzeitig integriert die App neue KI-Werkzeuge direkt in den Chat.

Die Neuerungen markieren einen strategischen Schritt von Mutterkonzern Meta. WhatsApp wandelt sich von einem einfachen Messenger zu einem multifunktionalen Ökosystem. Branchenbeobachter sehen darin den Versuch, die eigenen KI-Modelle wie Llama 3 tiefer im Alltag der Nutzer zu verankern.

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Zweitkonto fürs iPhone: Schluss mit dem Geräte-Wechsel

Die lange erwartete Funktion schließt eine Lücke zum Android-System. Nutzer können nun etwa ein privates und ein geschäftliches Konto auf einem iPhone betreiben. Ständiges An- und Abmelden oder ein zweites Handy gehören damit der Vergangenheit an.

Ein Profilbild in der Navigationsleiste zeigt das aktive Konto an. Jedes Profil funktioniert komplett unabhängig: Chats, Benachrichtigungen und Privatsphäre-Einstellungen werden separat verwaltet. Auch die Datensicherung läuft getrennt – ein wichtiger Punkt für die berufliche Nutzung.

Vor allem professionelle Anwender und kleine Unternehmen profitieren. Sie nutzen WhatsApp oft für den Kundensupport. Durch die offizielle Lösung entfällt die riskante Nutzung von Drittanbieter-Apps zum Klonen der Software.

Meta AI im Chat: Bilder bearbeiten und Texte verfeiner

Parallel rollt WhatsApp KI-Werkzeuge aus, die direkt im Chatfenster verfügbar sind. Ein zentrales Feature ist die KI-gestützte Bildbearbeitung. Nutzer können störende Objekte entfernen, Hintergründe austauschen oder künstlerische Filter anwenden – und das alles, bevor das Foto versendet wird.

Dazu kommt eine erweiterte Schreibhilfe. „Writing Help“ analysiert den Kontext einer Unterhaltung und schlägt passende Antworten vor. Das System soll helfen, den richtigen Ton zu treffen oder komplexe Sachverhalte kurz zusammenzufassen. Meta betont, dass die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Chats durch die KI nicht beeinträchtigt wird.

Ein cleveres Detail: Die KI erkennt beim Tippen verwendete Emojis und schlägt passende, oft animierte Sticker vor. Damit will WhatsApp vor allem jüngere Nutzer ansprechen, die verstärkt visuell kommunizieren.

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Mehr Kontrolle über Speicher und einfachere Geräte-Wechsel

Das Update bringt auch praktische Alltagshilfen. Die überarbeitete Speicherverwaltung gibt Nutzern mehr Kontrolle. Statt ganze Chats löschen zu müssen, können sie nun gezielt große Mediendateien wie Videos entfernen. Der Textverlauf bleibt dabei erhalten.

Einfacher wird auch der Wechsel zwischen iPhone und Android. Der Chat-Transfer funktioniert jetzt kabellos im selben WLAN. Das macht umständliche Kabelverbindungen oder Cloud-Backups von Drittanbietern überflüssig.

Im Hintergrund arbeitet WhatsApp zudem an einem System für Benutzernamen. Es soll langfristig die Telefonnummer als zentralen Identifikator ablösen. Das würde die Privatsphäre in öffentlichen Gruppen oder bei der Kommunikation mit Unternehmen deutlich erhöhen. Ein vollständiger Rollout wird für Mitte 2026 erwartet.

Wettlauf um die Messenger-Zukunft

Mit der Offensive reagiert Meta auf den Druck von Konkurrenten wie Telegram oder Signal. Diese boten Funktionen wie Dual-Accounts oft früher an. Die tiefe KI-Integration soll WhatsApps Marktführerschaft nun technologisch untermauern.

Die Strategie ist klar: WhatsApp soll zur „Super-App“ werden, ähnlich wie WeChat in Asien. Die Kombination aus Messenger, Business-Tool und KI-Assistent macht die Plattform für Nutzer immer unverzichtbarer. Kritiker fragen jedoch: Wie viel Vertrauen verlangt die tiefe KI-Integration in die Datenverarbeitung von Meta?

Der Rollout der Features erfolgt schrittweise. Nutzer in den USA, Indien und Teilen Südamerikas erhalten sie zuerst. In der Europäischen Union könnten sich einige KI-Tools aufgrund des EU AI Acts um Wochen verzögern. Meta signalisiert jedoch Kooperation mit den Behörden.

Für die Zukunft sind weitere KI-Funktionen geplant. Dazu gehören Echtzeit-Übersetzungen und KI-generierte Profilbilder. Das aktuelle Update zeigt: WhatsApp setzt voll auf künstliche Intelligenz, um die Kommunikation von Milliarden Menschen zu verändern.

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