Yes live 2026: Kommt die letzte groĂźe Prog-Show?
11.02.2026 - 05:24:44Du spürst es auch? In den Feeds, in den Fan-Foren, in jedem Kommentar unter alten Live-Videos: Die Spannung rund um Yes ist wieder brutal hoch. Prog-Legenden verschwinden langsam von den großen Bühnen, doch ausgerechnet diese Band weigert sich, leise zu werden. Stattdessen häufen sich seit Anfang 2026 Hinweise auf neue Europa-Gigs, Special-Setlists und vielleicht das emotionalste Kapitel ihrer langen Bandgeschichte.
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Für deutsche Fans ist das nicht nur irgendeine Tour-Frage. Viele sind mit den Platten ihrer Eltern aufgewachsen, haben sich über kopierte Live-Mitschnitte an 20-Minuten-Songs herangetastet und verfolgen jetzt jeden noch so kleinen Tour-Hinweis auf Reddit, Facebook-Gruppen und TikTok. Die große Frage: Bekommen wir 2026 noch einmal Yes in Deutschland – mit voller Show, tiefem Katalog und echter Gänsehaut-Garantie?
HintergrĂĽnde: Die aktuellen News im Detail
Schaut man sich die letzten Wochen an, ergibt sich ein ziemlich klares Bild: In Interviews mit britischen Musikmagazinen haben die aktuellen Yes-Mitglieder mehrfach betont, dass sie 2026 als weiteres Live-Jahr sehen, aber deutlich selektiver touren wollen. Heißt: weniger Städte, dafür sorgfältig ausgesuchte Venues und ein stärkerer Fokus auf Länder, wo die Fanbase immer noch sehr aktiv ist – sprich: Deutschland, UK, Niederlande, Skandinavien.
Offiziell bestätigte Deutschland-Daten für 2026 waren zum Zeitpunkt der letzten Abrufe noch nicht im Tour-Menü, aber: Auf der offiziellen Seite – yesworld.com – tauchten Anfang des Jahres zuerst Platzhalter-Blöcke für "Europe Live" auf, bevor sie wieder verschwanden. Genau diese Platzhalter haben in Fan-Foren die Diskussion angefeuert, dass ein Routing durch Europa bereits intern steht, aber noch mit lokalen Veranstaltern abgestimmt wird.
Parallel dazu gab es in UK-Interviews klare Signale: Die Band sprach von Plänen, ein komplettes klassisches Album plus ein Best-of-Set zu spielen. Besonders häufig fiel dabei der Name "Relayer", der seit Jahren als Fan-Favorit für eine vollständige Live-Aufführung gehandelt wird. In früheren Tourneen hatten Yes bereits Album-Specials wie "Close to the Edge" oder "Fragile" umgesetzt – Fans sehen deshalb eine realistische Chance, dass 2026 erneut ein Konzept dieser Art kommt.
FĂĽr deutsche Fans ist das aus mehreren GrĂĽnden spannend:
- Reiseentfernungen: Deutschland ist traditionell ein Kernmarkt. Selbst wenn nur zwei bis drei deutsche Städte gebucht werden, sind Wien, Zürich, Amsterdam oder Kopenhagen für Hardcore-Fans noch mit Bahn oder Flug erreichbar.
- Venue-Größe: Erwartet werden eher bestuhlte Hallen (2.000–5.000 Plätze) und ausgewählte Festivals, keine riesigen Arenen. Das sorgt normalerweise für sehr guten Sound und eine eher intime Stimmung – perfekt für komplexe Prog-Songs.
- Altersfaktor: Viele Yes-Mitglieder sind längst im Rentenalter. In Fanzines und Podcasts wird offen darüber gesprochen, dass die Band sich tourmäßig langsam in Richtung Schlussetappe bewegt. Jede mögliche Europa-Tour wird deshalb automatisch als vielleicht letzte Chance diskutiert.
Ticketpreise waren in den vergangenen Jahren bei Yes meist im oberen Classic-Rock-Segment: In Europa lagen Standard-Tickets oft zwischen 70 und 120 Euro, VIP-Pakete und Early-Entry-Optionen deutlich darüber. Da Produktionskosten und Inflation weiter steigen, rechnen viele Fans realistisch damit, dass 2026 eher Richtung 90–140 Euro gehen könnte, abhängig von Stadt und Veranstalter. Genau darüber wird in deutschen Facebook-Gruppen bereits heiß gestritten: Ist es das wert für eine Band, deren goldene Zeit Jahrzehnte zurückliegt – oder gerade deshalb?
Auf jeden Fall gilt: Die offiziellen Infos werden zuerst auf der Bandseite und dann über die großen deutschen Ticketanbieter ausgerollt. Wer kein Risiko eingehen will, checkt regelmäßig die Live-Sektion der Band und abonniert Newsletter von Venues in Hamburg, Berlin, Frankfurt, Köln, Stuttgart und München – historisch oft Yes-Städte.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Um einschätzen zu können, was dich 2026 bei Yes-Shows in Deutschland erwarten könnte, lohnt ein Blick auf die jüngsten Tour-Setlists. In den letzten Live-Jahren hat die Band eine Mischung aus Pflichtklassikern und tieferen Cuts gespielt, mit klarer Tendenz zu längeren epischen Stücken. Regelmäßig vertreten waren Songs wie:
- "Roundabout" – natürlich als Pflichtabschluss oder spätes Highlight, mit ausgedehnten Instrumental-Parts.
- "Owner of a Lonely Heart" – der MTV-Hit der 80er, oft mit modernerem Sound-Design und etwas härterem Gitarrenton.
- "I’ve Seen All Good People" – Publikumsliebling, der die ganze Halle mitsingen lässt.
- "And You and I" – emotionaler Höhepunkt, bei dem regelmäßig Handylichter gezückt werden.
- "Heart of the Sunrise" – massiver Bass, dynamische Brüche und eines der Stücke, an denen man erkennt, wie fit die Band noch ist.
- "Yours Is No Disgrace" – gerne als Opener, weil das Stück sofort klarmacht: Hier wird nicht nur Nostalgie bedient, hier wird ernsthaft musiziert.
Dazu kommen je nach Tour spezielle Album-Schwerpunkte. In den vergangenen Jahren spielte die Band teilweise komplette Alben am StĂĽck, z.B.:
- "Close to the Edge" (inklusive Titelsong, "And You and I", "Siberian Khatru").
- "Fragile" (mit "Roundabout", "Long Distance Runaround" und den Solo-Passagen).
- AuszĂĽge aus "Relayer" (vor allem "The Gates of Delirium").
Die Show selbst wirkt heute anders als auf alten 70er-Jahre-Aufnahmen, aber sie bleibt intensiv. Du bekommst nicht mehr den psychedelischen Overkill mit meterhohen Analog-Synthtürmen, aber eine sehr präzise Produktion: LED-Screens mit Artworks, dezente Lichtstimmungen, fokussierte Kameras auf die Fingerarbeit von Gitarre, Bass und Keys. Viele Fans beschreiben das aktuelle Live-Erlebnis als eine Mischung aus Konzert und musikalischem Theater: Du sitzt (oder stehst) in einem Saal, in dem jede Note bewusst platziert wird, die Songs sich langsam aufbauen und die Band dir Zeit gibt, einzutauchen – ohne Showeffekthaszerei.
Wichtig für jüngere Fans: Yes-Konzerte sind in der Regel lang. Du kannst mit zwei bis zweieinhalb Stunden rechnen, oft mit einer Pause in der Mitte. Die Band setzt stark auf Dynamik: ruhige, fast kammermusikalische Parts wechseln sich mit lauten, dichten Passagen ab. Wer nur schnelle TikTok-Snacks gewohnt ist, staunt oft, wie sehr diese langen Songstrukturen trotzdem tragen. In Foren berichten viele Gen-Z-Fans, dass sie durch so ein Konzert erst verstanden haben, warum ihre Eltern diese Musik als lebensverändernd beschreiben.
Spannend für 2026: Es gibt Spekulationen, dass Yes in neuen Setlists bewusst selten gespielte Stücke zurückbringt, um Hardcore-Fans anzulocken. In Playlisten werden Namen wie "South Side of the Sky", "Awaken" oder tiefere Cuts aus "Drama" und "The Yes Album" gehandelt. Auch neuere Tracks aus Alben wie "The Quest" oder "Mirror to the Sky" könnten integriert werden, um zu zeigen, dass die Band sich nicht komplett auf den Backkatalog reduziert.
Unterm Strich: Wenn du in einer deutschen Stadt 2026 im Yes-Publikum stehst, kannst du mit einem Set zwischen 12 und 18 Songs rechnen, darunter mehrere StĂĽcke ĂĽber zehn Minuten. Es wird keine hektische Festivalnummer mit 60 Minuten Anschlag, sondern ein Abend, der sich langsam hochschraubt, dich zwischendrin emotional runterholt und am Ende meist mit einem kollektiven Aufatmen endet.
Das sagt das Netz:
Die GerĂĽchtekĂĽche: Was Fans vermuten
In den Kommentarspalten unter Live-Videos, in spezialisierten Subreddits und deutschen Facebook-Gruppen brodelt es seit Wochen. Besonders drei Themen treiben die Spekulationen zur nächsten Yes-Phase 2026 an.
1. Album-Jubiläen als Tour-Konzept
Viele Fans rechnen damit, dass eine mögliche Europa-Tour an ein Jubiläum eines Kult-Albums gekoppelt wird. 50 Jahre hier, runder Geburtstag da – die Diskografie von Yes gibt dafür genug Anlässe her. In Diskussionen fallen vor allem die Namen "Relayer" und "Going for the One". Die Theorie: Die Band nimmt ein Album als roten Faden, spielt es komplett oder in großen Teilen und ergänzt drumherum Klassiker und Fan-Favoriten. Einige Fans verweisen auf frühere Tourneen, bei denen dieses Konzept super funktioniert hat und auch junge Besucher angefixt hat, die das Album vorher nur aus Playlists kannten.
2. Ticketpreise vs. Legendenstatus
Ein heißes Thema ist die Frage, wie weit Yes preislich gehen können, ohne die treue Fanbase abzuhängen. In deutschen Gruppen liest man öfter Kommentare wie: "Ich liebe diese Band, aber 130 Euro für einen Sitzplatz hinten ist schon happig". Andere halten dagegen und argumentieren, dass du hier kein Standard-Rock-Set von 90 Minuten bekommst, sondern eine aufwändige Show mit mehreren Solisten auf Top-Niveau – quasi ein ganzer Konzertabend in einem. Die Angst, eine der letzten Chancen zu verpassen, spielt in vielen Posts eine große Rolle. Gerade Fans, deren Eltern nie die Möglichkeit hatten, Yes live zu sehen, schreiben, dass sie notfalls an anderer Stelle sparen, um dieses Konzert mitzunehmen.
3. Mögliche Gastauftritte oder Ex-Mitglieder
Ein Dauerbrenner in der Gerüchteküche: Kommt es noch einmal zu einem speziellen Moment mit ehemaligen Mitgliedern? Namen wie Jon Anderson oder Rick Wakeman fallen ständig, obwohl die Realität kompliziert ist. In Interviews klingen beide Seiten meist höflich-distanziert, aber nicht aktiv feindselig. Genau diese Grauzone befeuert die Fantasie: Ein einmaliger Gastauftritt bei einem besonderen Festival, ein gemeinsamer Song in London, vielleicht sogar ein Stream-Event – all das wird von Fans fantasievoll durchgespielt. Realistisch ist das alles schwer einzuschätzen, aber die Diskussion zeigt, wie emotional die Bindung vieler Hörer an bestimmte Stimmen und Sounds ist.
Auf TikTok und Instagram kursieren parallel Clips, in denen junge Musiker Yes-Songs nachbauen, Lo-Fi-Edits von "Roundabout" hochladen oder 15-Sekunden-Memes aus ikonischen Songstellen schneiden. Ein viraler Trend waren zum Beispiel Clips, in denen der Break aus "Heart of the Sunrise" mit völlig absurden Alltagssituationen unterlegt wurde. In den Kommentaren finden sich dann ältere Fans, die schreiben: "Wenn du wüsstest, was dieser Song uns in den 70ern bedeutet hat" – und Gen-Z-User, die antworten: "Okay, ich hör mir jetzt das ganze Ding an."
Spannend ist auch ein anderer Aspekt: In einigen Prog-Subreddits kursiert die Theorie, dass Yes bewusst versucht, sich in Richtung jüngeres Streaming-Publikum zu öffnen, etwa durch Live-Aufnahmen auf Plattformen oder Kollaborationen mit modernen Mixing-Engineers. Konkrete Beweise gibt es dafür nicht, aber die Band hat in den letzten Jahren tatsächlich häufiger neue Live-Releases und Remixes veröffentlicht. Sollte 2026 eine große Tour kommen, rechnen viele damit, dass zeitnah auch ein Live-Album oder ein professioneller Konzertfilm erscheint – vielleicht sogar mit Fokus auf Europa-Shows.
Unterm Strich zeigen alle Diskussionen: Yes sind längst nicht nur ein Boomers-Thema. Die Fanbasis verjüngt sich langsam, und genau das macht die Gerüchte rund um 2026 so spannend. Jede neue Info wird in Sekunden auseinandergenommen, jedes Interview nach versteckten Hinweisen durchsucht. Ob es am Ende drei oder zehn Europa-Gigs werden, ist fast egal – der emotionale Hype ist jetzt schon da.
Alle Daten auf einen Blick
Da offizielle 2026-Daten für Deutschland zum Zeitpunkt der letzten Checks noch nicht flächendeckend veröffentlicht waren, lohnt sich ein Blick auf typische Tour-Strukturen der letzten Europa-Jahre und auf wichtige Veröffentlichungs- und Chartdaten. Das hilft dir, mögliche Muster für kommende Termine zu erkennen.
| Jahr | Event / Release | Ort / Region | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| 2014–2016 | Europa-Touren mit Album-Specials (u.a. "Fragile", "Close to the Edge") | u.a. Berlin, Hamburg, Frankfurt, Paris, London | Meist bestuhlte Hallen, Fokus auf kompletten Alben plus Klassiker |
| 2018–2019 | "Yes 50" Jubiläumsshows | Europa & Nordamerika | Setlists mit tiefen Cuts, Fokus auf Bandgeschichte |
| 2021 | Release "The Quest" | International | Neues Studioalbum, teilweise Songs in Setlists eingebaut |
| 2023 | Release "Mirror to the Sky" | International | Aktuelleres Material, gute Resonanz in Prog-Medien |
| 2023–2024 | Tourneen mit Fokus auf Klassiker plus neue Songs | UK, Europa, USA | Setlists mit "Roundabout", "Heart of the Sunrise", aktuellen Tracks |
| Typisch (Europa) | Konzerttermine | Deutschland: Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, München, Stuttgart | Tickets historisch oft im Bereich 70–120 Euro, vereinzelt VIP-Pakete |
| 2026 (erwartet) | Mögliche Europa-Tour mit Album-Schwerpunkt | wahrscheinlich Westeuropa inkl. Deutschland | Fokus auf Jubiläum, tiefere Cuts, evtl. begleitende Live-Release |
Wichtige Quellen für kommende Daten sind die offiziellen Kanäle der Band, lokale Veranstalter-Webseiten, große deutsche Ticketplattformen und die Social-Media-Profile von Venues. Erfahrungen aus den letzten Jahren zeigen: Deutschland-Termine werden oft gebündelt innerhalb weniger Tage bekanntgegeben, danach starten Presale-Phasen sehr schnell.
Häufige Fragen zu Yes
Weil rund um eine mögliche Yes-Rückkehr nach Deutschland 2026 viele Detailfragen aufpoppen, hier ein ausführlicher FAQ-Block für dich – mit Fokus auf das, was Fans wirklich wissen wollen.
1. Kommen Yes 2026 sicher nach Deutschland?
Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es erst, wenn offizielle Termine veröffentlicht und Ticketlinks aktiv sind. Was man aber sagen kann: Deutschland war in den letzten Jahrzehnten praktisch immer Teil größerer Europa-Routen von Yes. Die Band verkauft hier stabil Tickets, es gibt eine aktive Fanbasis und passende Hallen. Wenn also eine umfassendere Europa-Tour für 2026 realisiert wird, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass mindestens zwei bis drei deutsche Städte dabei sind – meist aus dem Kreis Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, München, Stuttgart.
2. Wie frĂĽh sollte ich Tickets kaufen?
Bei Yes hängt das stark von Stadt und Venue ab. In manchen Städten dauert es, bis eine Show voll ist, in anderen (z.B. kleinere, atmosphärische Häuser) können gute Plätze schnell weg sein. Grundregel: Wenn du relativ weit vorne oder in bestimmten Kategorien sitzen willst, schlag im Presale zu. Für ganz hinten auf dem Rang kannst du manchmal länger warten. Aber: Da das Thema "letzte Chancen" im Raum steht, ist damit zu rechnen, dass viele Fans nicht lange zögern. In Foren berichten Leute inzwischen regelmäßig, dass sie bei Classic-Rock-Ikonen lieber früh zuschlagen, bevor eine Show ausverkauft oder nur noch überteuert im Resale verfügbar ist.
3. Lohnt sich ein Yes-Konzert auch, wenn ich unter 30 bin und nur die Hits kenne?
Klare Antwort: ja – vorausgesetzt, du hast Bock auf lange Songs, komplexe Arrangements und eine Band, die nicht auf schnellen Effekt setzt. Viele jüngere Fans schreiben, dass sie anfangs nur "Roundabout" oder "Owner of a Lonely Heart" kannten, dann aber durch die Show komplett reingezogen wurden. Tipp: Hör dir vor dem Konzert ein paar Longtracks komplett an, z.B. "Close to the Edge", "And You and I" oder "Heart of the Sunrise". Wenn du merkst, dass dich diese Dramaturgie kickt, ist die Chance groß, dass dich ein Live-Abend richtig packt.
4. Wie lange dauert ein Yes-Konzert und gibt es eine Pause?
Historisch waren Yes-Shows selten kurz. Typischer Ablauf: zwei Sets oder ein langer Set mit Unterbrechung, insgesamt rund zwei bis zweieinhalb Stunden. Gerade in bestuhlten Hallen gibt es oft eine Pause nach 45–60 Minuten, damit alle kurz durchatmen, etwas trinken oder Merch checken können. Wenn du mit Bahn an- und abreist, plan auf jeden Fall genügend Pufferzeit ein – insbesondere, wenn du auf den letzten Zug angewiesen bist. Es wäre extrem bitter, die Zugabe mit "Roundabout" zu verpassen, weil du zum Gleis sprinten musst.
5. Spielen Yes auch neuere Songs oder nur alte Klassiker?
In den letzten Tourneen haben Yes immer versucht, eine Mischung zu fahren: Ein klarer Schwerpunkt auf 70er-Klassikern, aber auch ein paar aktuelle Stücke aus den jüngeren Alben. Songs von "The Quest" oder "Mirror to the Sky" tauchten mindestens punktuell in den Setlists auf. Für 2026 ist zu erwarten, dass die Band sich weiterhin nicht komplett auf die Vergangenheit reduziert. Sollten sie ein Album-Jubiläum feiern, könnte das zwar einen Schwerpunkt setzen, aber der zweite Teil des Abends wird fast sicher bekannte Highlights wie "Roundabout", "I’ve Seen All Good People" oder "Owner of a Lonely Heart" enthalten.
6. Wie ist das Publikum bei Yes-Shows in Deutschland drauf?
Das Bild hat sich in den letzten zehn Jahren spürbar verändert. Klar, du siehst viele Leute, die Yes schon in den 80ern oder 90ern live gesehen haben. Aber zunehmend tauchen auch jüngere Fans auf – teilweise mit Bandshirts von komplett anderen Genres (Metal, Indie, sogar Hip-Hop), die neugierig auf den Prog-Mythos sind. Die Stimmung ist meist sehr aufmerksam, fast andächtig in den leisen Passagen, aber bei bestimmten Riffs oder Refrains wird laut gejubelt. Aggressives Gedränge ist eher untypisch, die meisten wollen einfach die Musik aufsaugen. Viele berichten hinterher, wie freundlich und gesprächig das Publikum war – gerade vor der Show und in der Pause entsteht oft dieses besondere "Wir erleben hier gerade etwas Seltenes"-Gefühl.
7. Was sollte ich vor einem Yes-Abend unbedingt hören oder anschauen?
Wenn du wenig Zeit hast, bau dir ein Mini-Programm: Hör zumindest "Roundabout", "Heart of the Sunrise", "And You and I" und "I’ve Seen All Good People" bewusst durch – am besten ohne Ablenkung. Wenn du tiefer gehen willst, schnapp dir ein ganzes Album wie "Close to the Edge" oder "The Yes Album" und hör es end-to-end. Parallel dazu lohnt sich ein Blick auf YouTube-Liveclips der letzten Jahre, um zu checken, wie die aktuelle Besetzung klingt. Du wirst merken: Es ist nicht mehr exakt der 70er-Jahre-Sound, aber er trägt diese Songs mit erstaunlicher Präzision. Viele Fans berichten, dass sie sich durch diese Vorbereitung im Konzert viel besser orientieren können, weil sie wissen, welche Parts gleich kommen – und sich dann voll auf den Moment konzentrieren.
Wenn du all das im Hinterkopf hast, bist du ziemlich gut vorbereitet auf den Moment, in dem die ersten offiziellen 2026-Daten für Yes in Deutschland auftauchen. Dann heißt es nur noch: Kalenderblock setzen, Ticket sichern und sich darauf einstellen, dass diese Nacht sehr lang – und sehr intensiv – werden kann.
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