ZeroDayRAT, Android-

ZeroDayRAT bedroht weltweit Android- und iOS-Geräte

14.02.2026 - 19:49:12

Die neue Schadsoftware ZeroDayRAT übernimmt Smartphones komplett. Gleichzeitig schließen Apple und Google mit Notfall-Updates kritische Sicherheitslücken.

Eine neue Spionagesoftware namens ZeroDayRAT greift aktuell Smartphones weltweit an. Sicherheitsexperten schlagen Alarm, weil die Schadsoftware sowohl Android als auch iOS infiziert. Sie gibt Angreifern über ein Web-Dashboard die vollständige Kontrolle über private Daten.

Die erschreckenden Fähigkeiten der Spyware

Sicherheitsforscher analysierten die über Plattformen wie Telegram vertriebene Software. Die Infektion erfolgt meist per Smishing – Nutzer werden per SMS oder Messenger dazu verleitet, eine bösartige App zu installieren.

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Einmal aktiviert, kann ZeroDayRAT auf fast alles zugreifen:
* Kommunikation: Sie liest SMS und Nachrichten aus diversen Messengern mit.
* Standortdaten: Die Software verfolgt das Gerät lückenlos per GPS.
* Finanzdaten: Spezielle Module zielen auf Banking- und Krypto-Wallet-Apps.
* Überwachung: Kamera und Mikrofon zeichnen heimlich Gespräche auf.

Die einfache Bedienbarkeit senkt die Hürde für Kriminelle erheblich. Experten sprechen von einer ernstzunehmenden Eskalation.

Hersteller im Wettlauf gegen kritische Lücken

Parallel zur neuen Malware kämpfen Apple und Google gegen akute Sicherheitslücken. Apple veröffentlichte diese Woche das Notfall-Update iOS 26.3. Es schließt eine kritische Zero-Day-Lücke (CVE-2026-20700), die bereits für gezielte Angriffe genutzt wurde. Die Schwachstelle im „Dynamic Link Editor“ hätte die vollständige Übernahme eines iPhones ermöglicht.

Auch Googles Februar-Sicherheitspatch für Android behebt eine hochkritische Lücke im Systemkern (CVE-2026-0106). Sie hätte bösartigen Apps höhere Systemrechte verschafft.

Diese Updates sind essenziell, schützen aber nur bei zeitnaher Installation. Viele Nutzer zögern sie hinaus – ein erhebliches Sicherheitsrisiko.

Moderne Schutz-Apps müssen mehr können

Die aktuelle Bedrohungslage zeigt: Der Basisschutz der Hersteller reicht oft nicht mehr. Leistungsstarke Sicherheits-Apps bieten einen mehrschichtigen Schutz.

Ihre wichtigen Funktionen umfassen:
* Echtzeit-Malware-Schutz: Kontinuierliches Scannen auf Bedrohungen wie ZeroDayRAT.
* Anti-Phishing-Systeme: Sie erkennen und blockieren bösartige Links in Nachrichten, bevor der Nutzer klickt.
* Sicheres Surfen: Integrierte VPNs verschlüsseln Daten in öffentlichen WLAN-Netzen.
* App-Berechtigungs-Manager: Er überwacht Zugriffsrechte und erkennt verdächtiges Verhalten.
* Schutz vor Identitätsdiebstahl: Warnungen, wenn persönliche Daten in bekannten Leaks auftauchen.

Der Mensch bleibt das größte Risiko

Trotz fortschrittlicher Technik ist der Nutzer oft die schwächste Stelle. Kriminelle nutzen Social Engineering, um Vertrauen aufzubauen. Eine aktuelle Betrugswelle auf WhatsApp nutzt etwa manipulierte QR-Codes, um Konten zu kapern.

Experten betonen: Technik muss durch ein geschärftes Bewusstsein ergänzt werden. Dazu gehört:
* Apps nur aus offiziellen Stores zu laden.
* App-Berechtigungen kritisch zu hinterfragen.
* Bei unerwarteten Nachrichten mit Links äußerste Vorsicht.

KI – die Waffe der Zukunft

Die Zukunft der mobilen Sicherheit wird von Künstlicher Intelligenz geprägt. Angreifer nutzen KI bereits, um ihre Malware effektiver zu machen. Sicherheitsfirmen setzen dagegen auf KI-gestützte Verhaltensanalysen. Sie sollen neue, unbekannte Bedrohungen proaktiv erkennen.

Für Nutzer bleibt der Schutz ein kontinuierlicher Prozess. Regelmäßige Updates, eine umfassende Sicherheits-App und Wachsamkeit sind die Grundpfeiler der digitalen Verteidigung.

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