ZeroDayRAT: Neue Spyware bedroht iPhones und Android-GerÀte
25.02.2026 - 17:39:50 | boerse-global.deEine neue, hochgefÀhrliche Spyware namens ZeroDayRAT alarmiert derzeit Sicherheitsexperten. Die Schadsoftware zielt auf iPhones und Android-Smartphones ab, um Bankdaten und KryptowÀhrungen zu stehlen. Ihr gefÀhrlichstes Merkmal: Sie ist als einfach zu bedienendes Toolkit im Darknet erhÀltlich.
Damit senkt ZeroDayRAT die EinstiegshĂŒrde fĂŒr Cyberkriminelle erheblich. Selbst technisch weniger versierte Angreifer können nun umfangreiche Ăberwachungs- und Diebstahlkampagnen starten. Die ersten AktivitĂ€ten der Malware dokumentierten Sicherheitsforscher von iVerify bereits Anfang Februar.
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So dringt die Spyware in die PrivatsphÀre ein
Einmal installiert, gewĂ€hrt ZeroDayRAT die vollstĂ€ndige Fernkontrolle ĂŒber ein Web-Dashboard. Die Spyware sammelt Nachrichten, Anrufprotokolle, Kontakte, den genauen Standortverlauf sowie Fotos und andere Dateien. Sie fĂ€ngt sogar Benachrichtigungen von Apps wie WhatsApp, Instagram und Telegram ab.
Besonders besorgniserregend: Die Malware erstellt eine Liste aller auf dem GerĂ€t registrierten Konten. Das betrifft Dienste wie Google, Facebook, Amazon und Banking-Apps. Angreifer erhalten so einen kompletten Ăberblick ĂŒber die digitale IdentitĂ€t ihres Opfers. Weitere Funktionen umfassen das Mitschneiden von Tastatureingaben und die Live-Aktivierung von Kamera und Mikrofon.
Gezielter Diebstahl von Bankdaten und Krypto
Im Zentrum von ZeroDayRAT stehen spezialisierte Module fĂŒr Finanzbetrug. Ein integrierter "Bank-Stealer" zielt auf Online-Banking-Apps und mobile Bezahldienste wie Apple Pay und PayPal ab. HĂ€ufig kommen dabei gefĂ€lschte Anmeldefenster zum Einsatz, die ĂŒber die echten Apps gelegt werden.
Besonders beim mobilen Bezahlen mit Diensten wie PayPal ist Vorsicht geboten, da BetrĂŒger verstĂ€rkt auf gefĂ€lschte OberflĂ€chen setzen. In diesem kostenlosen Startpaket erfahren Sie, wie Sie Ihr Konto von Grund auf sicher einrichten und den KĂ€uferschutz optimal nutzen. Kostenlosen PayPal-Sicherheits-Ratgeber herunterladen
Ein "Krypto-Stealer" erkennt Wallet-Adressen und ersetzt sie in der Zwischenablage durch die der Angreifer. So leiten Kriminelle Kryptotransaktionen auf eigene Konten um. Durch das Abfangen von SMS können sie zudem Zwei-Faktor-Authentifizierungen umgehen.
Wie können sich Nutzer schĂŒtzen?
Die Infektion erfolgt meist ĂŒber Social Engineering. Opfer werden dazu gebracht, eine als harmlose App getarnte, bösartige Datei zu installieren. Verbreitungswege sind gefĂ€lschte SMS-Nachrichten, Phishing-E-Mails oder Links in Messenger-Diensten.
Experten raten zu folgenden SchutzmaĂnahmen:
* Vorsicht bei Links: Klicken Sie nicht auf verdÀchtige Links in Nachrichten unbekannter Absender.
* Offizielle App-Stores: Laden Sie Apps ausschlieĂlich aus dem Apple App Store oder Google Play Store.
* Updates einspielen: Halten Sie Betriebssystem und Apps stets aktuell, um SicherheitslĂŒcken zu schlieĂen.
* Berechtigungen prĂŒfen: Entziehen Sie Apps unnötige Zugriffe auf Kamera, Mikrofon oder Standort.
* Konten ĂŒberwachen: PrĂŒfen Sie Bank- und Krypto-Konten regelmĂ€Ăig auf ungewöhnliche Transaktionen.
Die dezentrale Struktur der Spyware erschwert die BekĂ€mpfung. Jeder Angreifer betreibt seine eigene Instanz. Die Sperrung eines Telegram-Kanals zur Verbreitung ist nur ein kurzer Erfolg â neue KanĂ€le entstehen schnell. ZeroDayRAT unterstreicht die wachsende Gefahr durch kommerzielle Cybercrime-Werkzeuge.
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