Zollkonflikte: US-Handelsminister zu Gast in BrĂŒssel
24.11.2025 - 05:50:00 | dpa.deDie beiden US-Vertreter treffen am Montag die Handelsministerinnen und -minister der EU.
Seit dem Amtsantritt von US-PrÀsident Donald Trump ist das VerhÀltnis zwischen den USA und der EU zunehmend schwieriger geworden. Hohe ZollsÀtze der USA auf Waren aus der EU und andere Entwicklungen belasten das VerhÀltnis. So ist die EU nicht nur direkt von Zöllen betroffen.
Es wird zum Beispiel auch befĂŒrchtet, dass durch US-Zölle auf Waren aus anderen LĂ€ndern weltweite ĂberkapazitĂ€ten statt in die USA zu Dumpingpreisen in die EU verkauft werden könnten. Mit ĂberkapazitĂ€ten sind in der Regel Waren gemeint, fĂŒr die es keine Abnehmer gibt.
Deal vor Monaten - Details zur Umsetzung aber noch offen
Im Zollstreit zwischen BrĂŒssel und Washington gibt es eigentlich seit Monaten eine Grundsatzeinigung auf ein Abkommen. Doch es gibt immer noch offene Details zum umstrittenen Deal. So wird unter anderem um die Umsetzung einer im August veröffentlichten gemeinsamen ErklĂ€rung gerungen. Ob es nach dem Treffen greifbare Ergebnisse geben wird, ist noch unklar.
Im Sommer hatten sich EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen und US-PrĂ€sident Donald Trump darauf geeinigt, dass fĂŒr die meisten EU-Importe in die USA ein Basiszollsatz in Höhe von 15 Prozent gilt. Im Raum standen zuvor noch deutlich höhere Abgaben. DafĂŒr hat von der Leyen unter anderem versprochen, dass die EU bis zum Ende von Trumps Amtszeit US-Energie im Wert von 750 Milliarden Dollar kaufen will.
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