Dax legt krĂ€ftig zu - RĂŒckenwind aus den USA
12.07.2024 - 17:40:45 | dts-nachrichtenagentur.de"GefĂŒhlt lagen im marktbreiten S&P 500 ganze 493 Unternehmen am Ende im Plus, wĂ€hrend die Glorreichen Sieben teilweise mit deutlichen Kursverlusten zu kĂ€mpfen hatten. 11 der 12 gröĂten Aktien nach Marktkapitalisierung notierten im Minus, mit einem durchschnittlichen RĂŒckgang von rund 2,6 Prozent." Seit 1979 habe es nur einen weiteren Handelstag gegeben, an dem der Small-Cap-Index Russell 2.000 um mehr als drei Prozent zulegte, wĂ€hrend der S&P 500 im Minus schloss, so Oldenburger. "Das war der 10. Oktober 2008, inmitten der groĂen Finanzkrise, als der Russel 2.000 den S&P 500 um fast sechs Prozent outperformte. Mit der Aussicht auf eine tatsĂ€chliche Zinswende in den USA scheint bei den Anlegern der Appetit fĂŒr mittlere und kleine Unternehmen wieder geweckt worden zu sein." Dass aber die "Glorreichen Sieben" und ein paar andere Gewinner der vergangenen Monate nun in eine groĂe Korrektur abbiegen, hĂ€lt der Marktanalyst fĂŒr mehr als fraglich. "Die Unternehmen fahren fundamental weiterhin auf der Ăberholspur und haben die bisherigen Prognosen und Erwartungen mĂŒhelos erreicht oder ĂŒbertroffen", so Oldenburger. "Die Aktien notieren weiterhin in einem intakten AufwĂ€rtstrend und haben erst vor einigen Tagen neue Rekorde erklommen. Vielmehr gilt es jetzt darauf zu achten, ob sich die Rally jetzt auch auf die zweite Reihe ausweitet." Dann könnten die Glorreichen Sieben seiner Ansicht nach zwar weiter zulegen, die relative Performance gegenĂŒber anderen wĂŒrde aber deutlich schwĂ€cher. "Andere Aktien rĂŒckten dann ins Scheinwerferlicht", erklĂ€rte Oldenburger. "Es wĂ€re eine gesunde Entwicklung in einem intakten Bullenmarkt, der damit in eine neue Phase eintreten könnte." Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von MTU und Siemens an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Sartorius-Aktien. Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im August kostete 32 Euro und damit zwei Prozent mehr als am Vortag. Der Ălpreis stieg ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 85,80 US-Dollar, das waren 40 Cent oder 0,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags. Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Freitagnachmittag stĂ€rker: Ein Euro kostete 1,0907 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,9168 Euro zu haben.
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