Börsenbericht

Dax zum Wochenstart freundlich - Erholung auf tönernen FĂŒĂŸen

02.02.2026 - 17:48:56 | dts-nachrichtenagentur.de

Zum Wochenstart hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.797 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag."Sah es heute Morgen bei Gold, Silber, Bitcoin und auch im Dax noch nach einer nahtlosen Fortsetzung der Turbulenzen vom Freitag aus, hat sich die Lage im Tagesverlauf quer durch alle Asset-Klassen wieder deutlich beruhigt", sagte Christine Romar, Head of Europe CMC Markets.

Frankfurter Börse - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Frankfurter Börse - Foto: via dts Nachrichtenagentur
"Es sieht danach aus, als wĂ€ren die vielen spekulativen und damit zittrigen HĂ€nde ĂŒber das Wochenende aus dem Markt geflogen. Diese gesunde Bereinigung in den EdelmetallmĂ€rkten hat zunĂ€chst auch dem Dax geholfen, sich von seinem 9-Uhr-Eröffnungstief wieder um rund 400 Punkte nach oben zu arbeiten. Doch die Lage bei Gold und Silber bleibt fragil und damit hochtoxisch auch fĂŒr die AktienmĂ€rkte."

"Denn dass die FinanzmĂ€rkte jetzt bereits wieder zur Tagesordnung ĂŒbergehen und sich die VolatilitĂ€t nachhaltig beruhigt, darf eher bezweifelt werden. Die vergangenen Tage haben eindrucksvoll gezeigt, wie anfĂ€llig sĂ€mtliche Asset-Klassen nach den Diskussionen ĂŒber eine Blasenbildung bei den US-Technologieaktien, den geopolitischen Chaos-Tagen rund um Grönland, der Fed-UnabhĂ€ngigkeitsdebatte und nicht zuletzt den erratischen Bewegungen bei den Edelmetallen geworden sind. Bei vielen Anlegern liegen die Nerven immer noch blank und sie dĂŒrften lange brauchen, sich von den jĂŒngsten Schocks zu erholen."

"Jeder noch so kleine Impuls könnte in den kommenden Tagen wieder fĂŒr plötzlich aufkommende NervositĂ€t sorgen. Und dabei gibt es in dieser Woche nicht nur einige kleine potenzielle Impulsgeber. Mit dem, wenn auch bislang nur kleinen, Shutdown in den USA, der weiter schwelenden Iran-Krise und nicht zuletzt den US-Arbeitsmarktdaten am Freitag existieren auch einige große UnwĂ€gbarkeiten, die die MĂ€rkte bei entsprechendem Nachrichtenfluss noch einmal richtig durchschĂŒtteln könnten. Gleichzeitig bleibt die Bereitschaft der Anleger zu Gewinnmitnahmen bei Aktienindizes immer noch unweit ihrer RekordstĂ€nde hoch", sagte Romar.

Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Montagnachmittag schwĂ€cher: Ein Euro kostete 1,1807 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,8470 Euro zu haben.

Der Goldpreis war stark im RĂŒckwĂ€rtsgang, am Nachmittag wurden fĂŒr eine Feinunze 4.688 US-Dollar gezahlt (-4,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 127,65 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 66,06 US-Dollar, das waren 326 Cent oder 4,7 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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