Agglomerations-Effekt (agglomeration effect)
Veröffentlicht: 15.04.2008 um 00:20 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller (Chefredaktion)
In Bezug auf die Auslandzweigstellen inlĂ€ndischer Banken die Tatsache, dass kleinere Institute sich vorzugsweise dort niederlassen, wo bereits eine grössere heimische Bank Fuss gefasst hat. ErklĂ€rt wird dies damit, dass auf diese Weise die Informationsbeschaffungskosten hinsichtlich der QualitĂ€t eines Standorts minimiert werden. In Zusammenhang mit der Inflationsmessung die Tatsache, dass gleichartige GĂŒter (sowohl Waren als auch Dienstleistungen) im Vergleich zu Aussenbezirken in Stadtkernen teils teurer (wegen der regelmĂ€ssig höheren Ladenmieten), teils billiger (wegen der MarktĂŒbersicht durch die KĂ€ufer und des dadurch ausgelösten Konkurrenzdrucks) gekauft werden können, was fĂŒr die Berechnung des Preisindex der Lebenshaltung besondere Erfassungs-und Berechnungsprobleme (outlet substitution bias) aufwirft. Siehe Allianzen, grenzĂŒberschreitende, Angleichung, informelle, Internationalisierung, Markteintrittskosten. Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Januar 2005, S. 40.
Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und MĂ€rkten ohne GewĂ€hr; Ănderungen jederzeit möglich. BörsengeschĂ€fte können zu hohen Verlusten fĂŒhren. Unsere BeitrĂ€ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit UnterstĂŒtzung von AI erstellt und geprĂŒft.
de | boersenlexikon | 16329284 |
