BÖRSENLEXIKON ARTIKEL

BankenliquiditĂƒÆ’Ă‚Â€t, FflĂƒÆ’Ă‚ÂŒssige

BankenliquiditÀt (liquidity of the bank system)

FflĂŒssige Mittel, welche die Banken zur Aufrechterhaltung ihrer Zahlungsbereitschaft benötigen. -Aus Sicht der einzelnen Bank zĂ€hlen dazu grundsĂ€tzlich alle Aktiva, die jederzeit in Zahlungsmittel umgetauscht (liquidisiert) werden können, wie börsengĂ€ngige Wertpapiere oder Guthaben bei anderen Kreditinstituten. Das Bankensystem als Ganzes kann aber nicht mit Forderungen der Banken untereinander bezahlen, sondern nur mit Zentralbankgeld. Zur gesamtwirtschaftlichen LiquiditĂ€tsausstattung der Banken gehören daher lediglich ihre aktuellen BestĂ€nde an Zentralbankguthaben und Kassenmitteln (Bargeld) zuzĂŒglich ihrer möglichen Guthaben, die sich bei der EZB ĂŒber deren FazilitĂ€ten beschaffen können. Siehe Benchmark- Zuteilung, Solvenzaufsicht. Vgl. zur LiquiditĂ€tslage der Banken den Anhang "Statistik des Euro-WĂ€hrungsgebiets" im jeweiligen Monatsbericht der EZB, Rubrik "MonetĂ€re Entwicklungen, Banken und Investmentfonds".

© UniversitÀtsprofessor Dr. Gerhard Merk, UniversitÀt Siegen