Geldabschaffung (money abolition)
Veröffentlicht am: 15.04.2008 um 00:20 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Bis heute (vor allem in Foren im Internet) vorgetragene Forderung, das Geld vollständig abzuschaffen. Produzenten liefern ihre Erzeugnisse in eine Tauschbank ab. Dort erhalten sie einen Tausch-Gutschein, berechnet nach dem Einsatzmittel-Aufwand. Dieser gibt nach DIN 69902 -bezogen auf eine Einsatzmittelart (Arbeit, Material usw.) -den jeweiligen Aufwand ihrer Nutzung oder ihres Verbrauchs an. Das alles wird in Arbeitsstunden berechnet. Mit dem Tausch-Gutschein kann der Produzent dann die zur Herstellung notwendigen Faktorleistungen erwerben. -In diesem als "gerecht" in hohem Grade gerühmten System ist der Produzent jedoch in überhaupt keiner Weise gezwungen, auch das herzustellen und zum Tausch anzubieten, was den Wünschen der Verbraucher entspricht. Ohne Produktionsbefehle kann es daher nicht gelingen, die Versorgung mit Gütern sicherzustellen. Manche Geldabschaffer sehen dies auch ein und nehmen eine zentralgeleitete Verwaltungswirtschaft daher in Kauf. Siehe Actuspurus- Grundsatz, Geld, sittliches, Geldstolz, Marktmechanismus, Monetisierung, Schwundgeld, Tausch-Gutschein, Zinsallokations-Funktion, Zinsverbot.
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