Geldadel (money nobility)
15.04.2008 - 00:20:39
Wohlhabende, zahlungskrĂ€ftige Zeitgenossen; ursprĂŒnglich ein abfĂ€lliger Ausdruck, vor allem seitens der Vertreter des (alten) Blutadels. Macht einer kleinen vermögenden Gruppe, die einen starken Einfluss in Wirtschaft und Gesellschaft auszuĂŒben versucht. Im spĂ€tantiken Rom fĂŒr das Senatorenamt befĂ€higte Personen, die ungeachtet ihrer Herkunft ein bestimmtes Vermögen (CENSUS) besitzen mussten, denen aber im Senatorenamt keinerlei wirtschaftliche BetĂ€tigung mehr erlaubt war. Siehe Finanzoligarchie, Geldleute, Geldstolz, Kleingeld.

