Greshamsches Gesetz (Gresham's law)
Veröffentlicht am: 15.04.2008 um 00:20 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Die Erfahrungstatsache, dass schlechtes Geld das gute Geld verdrĂ€ngt. In einer DoppelwĂ€hrung (MĂŒnzen aus Gold und Silber sind gesetzliches Zahlungsmittel) verschwinden die GoldmĂŒnzen aus dem Verkehr und werden zu Sparzwecken gehortet. In einer gemischten WĂ€hrung (MĂŒnzen aus Edelmetall und Papiergeld sind gesetzliche Zahlungsmittel) verdrĂ€ngt das Papiergeld die MĂŒnzen. Zeigt sich in Grenzregionen eine NebenwĂ€hrung (sowohl das heimische Geld als auch das Geld der Nachbarregion wird im Verkehr als Zahlungsmittel angenommen), so verwendet man zum Bezahlen nur noch das als schlechter (das weniger kaufkrĂ€ftig) eingeschĂ€tzte Geld. -Das Greshamsche Gesetz (so benannt nach dem EnglĂ€nder Thomas Gresham [1519-1579]) bestĂ€tigt die allgemein zu beobachtende Tatsache, dass ein Gut (hier: das Geld) in die Verwendung mit dem höchsten Nutzen (Ertrag, Wert) wandert. Siehe Anti-Greshamsches Gesetz, WĂ€hrung, hinkende.
Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und MĂ€rkten ohne GewĂ€hr; Ănderungen jederzeit möglich. BörsengeschĂ€fte können zu hohen Verlusten fĂŒhren. Unsere BeitrĂ€ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit UnterstĂŒtzung von AI erstellt und geprĂŒft.
de | boersenlexikon | 16330981 |
