BĂRSENLEXIKON ARTIKEL
Immobilienvermögen (real estate assets)
Wenn nicht anders definiert, meint man damit die im Eigentum von Privathaushalten befindlichen Wohnimmobilien einschliesslich des Wertes der GrundstĂŒcke, auf denen die GebĂ€ude stehen. Das Immobilienvermögen macht etwa 60 Prozent des Vermögens der Privathaushalte gesamthaft aus. Weil davon Auswirkungen auf das Kauf-und Anlageverhalten ausgehen, wird es im Rahmen des ZweiSĂ€ulen- Prinzips von der EZB berechnet und beobachtet. Siehe Ausrichtung, vermögensorientierte, Betongold, Bodenkreditinstitut, Hypothekenschulden, Immobilienblase, Immobilienpreise, Leerstandsquote, Real Estate Investment Trust, Mittelaufkommen, Wohneigentum, Zwei-Achtundzwanzig-Kredit. Vgl. die laufende Berechnung und die ermittelten Werte in der Rubrik "Finanzkonten und nichtfinanzielle Konten", Unterrubrik "JĂ€hrliche Ersparnis, Investitionen und Finanzierung" im Teil "Statistik des Euro- WĂ€hrungsgebiets" im jeweiligen Monatsbericht der EZB, Monatsbericht der EZB vom Dezember 2006, S. 51 ff. (SchĂ€tzmethoden, Ăbersichten; S. 53 f. wichtige Berechnung des Reinvermögens der Privathaushalte).

