BĂRSENLEXIKON ARTIKEL
Kombinationseffekt (combination effect)
Als Begriff aus den International Financial Reporting Standards (IFRS) wird damit beschrieben, dass ĂŒber den Wert eines einzelnen zugehenden oder abgehenden Vermögensgegenstandes hinaus in bestimmten FĂ€llen ein Vermögen betrĂ€chtlich an Wert gewinnen oder verlieren kann. Dies wĂ€re beispielsweise der Fall, wenn ein Unternehmen zwar bloss eine einzige Aktie einer Gesellschaft hinzukauft, damit jedoch auf einen Stimmrechtsanteil von ĂŒber fĂŒnfzig Prozent kommt, und somit eine entscheidungsbestimmende Mehrheitsstellung bei der Aktiengesellschaft erlangt. Bis anhin sind nach IFRS solche Kopplungs-Wirkungen bei der Ermittlung des Fair Value teils zu beachten, teils nicht in Ansatz zu bringen. In der bezĂŒglichen Fachliteratur werden diese Ungereimtheiten ausfĂŒhrlich besprochen. Siehe Bewertbarkeit, Blocktrading, EntscheidungsnĂŒtzlichkeit, Paketzuschlag, Vermögenswert, eingebundener.

