BĂRSENLEXIKON ARTIKEL
Spareinlagen (savings deposits; U.S. oft auch: thrift deposits)
Einlagen von Privathaushalten bei Banken. Sie werden in aller Regel getĂ€tigt, um lĂ€ngerfristige Vorhaben zu finanzieren oder auch nur, um einen Zinsertrag zu erhalten. Freilich ist es grundsĂ€tzlich möglich, Sparguthaben mit gesetzlicher KĂŒndigungsfrist (legally fixed advance notice) sofort aufzulösen, wenn auch meistens zu noch ungĂŒnstigeren Bedingungen (VorfĂ€lligkeits- EntschĂ€digung) als bei Termineinlagen. Sie haben mit anderen Worten einen sehr geringen LiquiditĂ€tsgrad. Weil jedoch möglicherweise auch Sparguthaben in Bargeld umgewandelt werden könnten, fasst sie die Geldstatistik ins Auge. Siehe Geldwerte, Sparwut, Zinsberechnung. Vgl. zur Höhe der Spareinlagen, nach KĂŒndigungsfristen unterteilt, den Anhang "Statistik des Euro-WĂ€hrungsgebiets", Rubrik "MonetĂ€re Entwicklungen, Banken und Investmentfonds" im jeweiligen Monatsbericht der EZB.

