BĂRSENLEXIKON ARTIKEL
Schock, externer (external shock)
Unsicherheiten auf (Finanz)MĂ€rkten, hervorgerufen durch unvorhersehbare, nicht berechenbare Ereignisse wie Tod eines GeschĂ€ftspartners, ZahlungsunfĂ€higkeit eines Staates, Revolution, Krieg, Erdbeben, Ăberflutungen und andere Naturkatastrophen sowie auch politische Ereignisse (etwa der Anschlag auf das World Trade Center in Neuyork am 11. September 2001). -Kennzeichnend fĂŒr externe Schocks ist ein Dominostein-Effekt: die Einbussen eines Marktpartners wirken sich der Reihe nach und in der Regel sehr rasch auf alle andere aus. Externe Schocks verhindern, dass sich das Geschehen auf (Finanz)MĂ€rkten mathematisch genau vorherbestimmen lĂ€sst. Siehe Börsenkrach, Crash, Dominostein-Effekt, Formeln, finanzmathematische, Hurrikan- Schocks, Mittelfristig, Modellunsicherheit, Modigliani-Miller-Theorem, Ălpreis-Schock, Panik- VerkĂ€ufe, Prager Verlautbarung, Restrisiko, RisikotragfĂ€higkeit, RĂŒckwirkungen, systeminhĂ€rente, Run, Schock-BewĂ€ltigung, monetĂ€re, Schocks, strukturelle, Staatsschulden, verweigerte, Stress-Test, Terror-Schock, Unsicherheit, WĂ€hrungsraum, optimaler, Worst Case Szenario. Vgl. Monatsbericht der EZB vom April 2004, S. 28 ff., Jahresbericht 2003 der BaFin, S. 19 ff., Monatsbericht der EZB vom Oktober 2005, S. 67 ff. (Schocks und Geldmenge: ausfĂŒhrliche Darstellung), Monatsbericht der EZB vom Januar 2008, S. 72 f. (Ăbersichten).

