BĂRSENLEXIKON ARTIKEL
Szenarien, aussergewöhnliche (extraordinary scenarios)
Von den Aufsichtsbehörden beim Management von LiquiditĂ€tsrisiken den Banken vorgeschriebene Planspiele. Sie sollen FĂ€lle ins Auge fassen, welche die ZahlungsfĂ€higkeit der Bank in Gefahr bringen könnte, wie etwa der Ausfall bedeutender Kreditgeber/Kreditnehmer (Kontrahentenrisiko), ein vollstĂ€ndiger oder teilweiser Abzug von Interbankeinlagen das Unvermögen eines Vertragspartners, im Rahmen eines Optionsvertrags den Basiswert zu liefern (Wiedereindeckungs-Risiko) oder der Kursverfall fĂŒr Wertpapiere in der LiquiditĂ€tsreserve. Siehe Basel-II, Bilanzposten-Deckelung, Crash, ErfĂŒllung, Emerging Markets, Extremereignis, negatives, GranularitĂ€t, Grosskredite, Herfindahl-Hirschman-Index, Klumprisiko, Konzentrationsrisiko, Kreditverbriefung, Mindestanforderungen an das Risikomanagement, Panik-VerkĂ€ufe, PreisĂ€nderungen, gleichlaufende, Risikoabteilung, Risikogewichtung, Risikokontrolle, Risiko-Messverfahren, Risk Reporting, RisikoĂŒberwachung, gegliederte, Schock-BewĂ€ltigung, monetĂ€re, Vertrauens-Hypertrophie. Vgl. Jahresbericht 2004 der BaFin, S. 88 ff. (ModellansĂ€tze in der Praxis; Backtesting-Ergebnisse) sowie den jeweiligen Jahresbericht der BaFin (Rubrik "Risikomodelle").

