Ausgangsbeschränkungen mindestens bis 10. Mai erwartet
Veröffentlicht: 30.04.2020 um 12:35 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)14:15 Uhr: Die fränkische Brauerei Göller spendet der Bundeswehr 15.000 Liter Bier. Da die Brauerei aufgrund der momentanen Corona-Krise kein Bier an die Gastronomie verkaufen kann, soll es an die Soldaten gespendet werden. Auf dem Facebook-Portal der Brauerei heißt es: "Heute Nachmittag hat sich ein Oberstleutnant der Bundeswehr bei uns gemeldet, der uns Fassbier als Feierabendbier für Soldaten abkaufen wollte. Da sich die Bundeswehr im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus einsetzt, haben wir uns entschlossen, Fassbier zu spenden".
13:15 Uhr: Der Bund will Spielplätze wieder öffnen. Dazu sollen jedoch Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden, die von den Eltern kontrolliert werden sollen. Ob und wie das im Praktischen möglich ist, bleibt jedoch fraglich.
13:00 Uhr: Das Robert Koch-Institut vermutet mehr durch das Corona-Virus verursachte Todesfälle als bisher angenommen. 6288 Opfer seien in Deutschland registriert worden. Die Zahl der Neuinfektionen sinkt gleichzeitig. Die Reproduktionsrate ist damit auf 0,75 gefallen. Dieser Wert ist jedoch nur der Bundesdurchschnitt. Laut RKI-Präsident Wieler wird das Virus noch für Monate eine Gefahr sein. Eine weitere Welle an wieder ansteigenden Neuinfektionen wird bereits erwartet.
12:00 Uhr: Kanzleramtschef Helge Braun geht von einer Verlängerung der Kontaktbeschränkungen bis mindestens 10. Mai aus. Bisher gilt die Beschränkung bis zum 3. Mai. Wie und ob weitere Lockerungen umgesetzt werden, sollen am 6. Mai zwischen dem Bund und Länder entschieden werden. Dabei kann es auch zu regionalen Unterschieden in den Entscheidungen kommen, da die verschiedenen Länder unterschiedlich vom Corona-Virus betroffen sind. Bayerns Ministerpräsident Söder hält voreilige Lockerungen für gefährlich. Solange kein Impfstoff gefunden ist, müsse strikte Maßnahmen eingehalten werden um eine zweite große Infektionswelle zu vermeiden.
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