Aventis Energy Aktie: 2.457 Meter gebohrt bei Corvo
09.05.2026 - 03:51:41 | boerse-global.deDas Bohrloch ist geschlossen, die Proben sind im Labor — jetzt heißt es warten. Für Aventis Energy, den in Vancouver ansässigen Uranexplorer, liegt der nächste entscheidende Schritt nicht mehr im Feld, sondern in Saskatoon.
Erstes Bohrprogramm abgeschlossen
Das Unternehmen hat sein erstes Bohrprogramm am Corvo-Uranprojekt in Nordost-Saskatchewan abgeschlossen. Über zehn Erkundungsbohrungen wurden insgesamt rund 2.460 Meter abgeteuft — die erste Bohrkampagne auf dem Projekt seit mehr als vierzig Jahren. Getestet wurden die Zielbereiche Manhattan, Brooklyn und Tribeca auf kellergesteinsgebundene Uranmineralisierung.
Das Ergebnis ist zunächst vielversprechend: In sieben der zehn Bohrlöcher wurde anomale Radioaktivität von mehr als 300 Zählimpulsen pro Sekunde gemessen, insgesamt 23 Meter über alle Intervalle hinweg. Die Radioaktivität tritt in Pegmatit, Paragneiss und Granitoiden auf — strukturelle Merkmale, die für Uranmineralisierungen in der Region typisch sind.
Die entscheidende LĂĽcke: Geochemische Analysen fehlen noch
Radioaktivitätsmessungen bestätigen, dass Mineralisierung vorhanden ist. Was sie nicht liefern: konkrete Urangehalte. Genau das werden die geochemischen Assay-Ergebnisse zeigen, die derzeit bei SRC Geoanalytical Laboratories in Saskatoon ausgewertet werden. Erst diese Zahlen werden zeigen, ob die Gehalte wirtschaftlich relevant sind — und ob sie mit den hochgradigen Oberflächenproben mithalten können, die das Interesse an Corvo ursprünglich geweckt haben.
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Das Projekt liegt 60 Kilometer östlich von Camecos McArthur-River-Mine und 45 Kilometer nordöstlich von Atha Energys Gemini Mineralized Zone — einer der etabliertesten Uranregionen der Welt. Unter dem bestehenden Option-Agreement kann Aventis einen Anteil von 75 Prozent am Projekt erwerben, wenn innerhalb von drei Jahren Explorationsausgaben von sechs Millionen kanadischen Dollar finanziert werden.
Kurs weit unter Jahreshoch
Die Aktie schloss am Freitag bei 0,10 Euro — ein Plus von knapp drei Prozent auf Tagesbasis, aber im Jahresvergleich liegt das Papier rund 25 Prozent im Minus. Vom 52-Wochen-Hoch bei 0,42 Euro, erreicht im Juli 2025, trennen die Aktie noch immer fast 76 Prozent. Der RSI von 73 signalisiert kurzfristig überkaufte Bedingungen, was angesichts der dünnen Nachrichtenlage zur Vorsicht mahnt.
Aventis operiert als klassischer Junior-Explorer ohne Produktionseinnahmen. Laufende Explorationskosten und Verwaltungsaufwand drücken auf das Ergebnis — ein strukturelles Merkmal dieser Unternehmensklasse, das Anleger einpreisen müssen.
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Sobald SRC die Assay-Ergebnisse veröffentlicht, wird sich zeigen, ob die Radioaktivitätswerte aus dem Erstbohrprogramm in wirtschaftlich relevante Urangehalte übersetzen. Parallel plant Aventis bereits eine zweite Bohrphase entlang von mehr als 25 Kilometern noch ungetestetem Streichlänge — unabhängig davon, was die Labors zurückmelden.
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