CoreWeave Aktie: 17,3 Milliarden Schulden bremsen Wachstum
20.05.2026 - 12:18:42 | boerse-global.de20 Milliarden US-Dollar frisches Kapital in wenigen Monaten. CoreWeave sammelt Geld in einem beispiellosen Tempo ein. Der Markt reagiert nervös. Die Aktie fiel an der Nasdaq um fast acht Prozent.
Bis Ende März kletterte die Schuldenlast des KI-Infrastrukturanbieters auf 17,3 Milliarden Dollar. Auf Wochensicht verlor das Papier über acht Prozent. Aktuell notiert der Titel bei rund 87 Euro.
Seit Jahresbeginn bleibt Aktionären ein solider Gewinn. Marktbeobachter prüfen nun aber genau, ob das rasante Wachstum die Zinslast decken kann. CoreWeave sicherte sich dieses Jahr bereits Milliardenkredite und eine Aktieninvestition von Nvidia.
Hohe Kosten für das Wachstum
Die Quartalszahlen zeigen ein Unternehmen im Extremmodus. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 112 Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar. Parallel dazu verschlang der Ausbau der Rechenzentren enorme 7,7 Milliarden Dollar.
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Die Folge: ein Verlust von 1,40 Dollar je Aktie. Analysten hatten mit weniger gerechnet. Das Management verweist auf volle Auftragsbücher. Der Bestand kletterte auf über 99 Milliarden Dollar. Verträge mit Meta und OpenAI sichern künftige Einnahmen.
Neue Wege bei der Finanzierung
Um das Wachstum zu stemmen, ändert CoreWeave seine Strategie. Der Konzern öffnet sich für syndizierte Kredite. Ein neues Finanzierungspaket spülte kürzlich 3,1 Milliarden Dollar in die Kasse. Institutionelle Investoren greifen hier verstärkt zu.
Die Investmentbank D.A. Davidson sieht die Entwicklung kritisch. Sie passte das Kursziel auf 100 Dollar an. Die Analysten begründen dies mit der hohen Schuldenlast und jüngsten Aktienverkäufen durch Insider.
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Operativ baut CoreWeave seine Marktposition weiter aus. Die aktive Stromkapazität übersteigt bereits ein Gigawatt. Bis Jahresende sollen weitere 700 Megawatt ans Netz gehen. Im August präsentiert das Unternehmen die nächsten Quartalszahlen. Investoren achten dann auf die Margen und die konkrete Umsetzung der Aufträge.
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