CoreWeave Aktie: Meta-Vertrag über 21 Milliarden Dollar
22.06.2026 - 03:22:57 | boerse-global.de
CoreWeave steigt in die erste Börsenliga auf. Nur 15 Monate nach dem Börsengang rückt der Spezialist für KI-Infrastruktur heute in den Nasdaq-100-Index auf. Dieser Schritt zwingt Indexfonds und ETFs zum Kauf der Aktie. Er markiert den vorläufigen Höhepunkt einer rasanten Expansionsphase.
Um das Wachstum zu finanzieren, sammelt CoreWeave massiv Kapital ein. Mitte Juni platzierte das Unternehmen Anleihen im Wert von rund 3,6 Milliarden Dollar. Darunter befindet sich eine Euro-Tranche über zwei Milliarden Euro. Es ist der erste Verkauf dieser Art durch einen US-Anbieter von KI-Infrastruktur.
Milliarden-Investitionen in Rechenzentren
Das Geld fließt direkt in neue Rechenzentren und KI-Chips. CoreWeave hob das Investitionsziel für das Jahr 2026 auf bis zu 35 Milliarden Dollar an. Steigende Komponentenkosten und ein höheres Bautempo treiben die Ausgaben. Das Management reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Rechenleistung.
Die hohen Investitionen stützen sich auf prall gefüllte Auftragsbücher. Ende des ersten Quartals lag der vertraglich gesicherte Auftragsbestand bei 99,4 Milliarden Dollar. Rund 36 Prozent davon will CoreWeave innerhalb von zwei Jahren als Umsatz verbuchen.
Verträge mit Meta und OpenAI
Große Namen sichern die langfristige Auslastung. Meta Platforms hat einen Vertrag über 21 Milliarden Dollar bis Ende 2032 unterzeichnet. OpenAI steuert weitere 22,4 Milliarden Dollar für das Training neuer KI-Modelle bei. Diese Partnerschaften verleihen dem Geschäftsmodell eine hohe Planungssicherheit.
Parallel dazu sicherte sich Jane Street Kapazitäten für sechs Milliarden Dollar. CoreWeave bereitet zudem die ersten Installationen der Vera-Rubin-Plattform von NVIDIA vor. Damit will das Unternehmen die Rechenleistung für seine größten Kunden optimieren.
Die Aktie zeigt zuletzt deutliche Stärke. Am Freitag ging das Papier bei 100,08 Euro aus dem Handel. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus damit auf fast 48 Prozent. Trotz der Rally notiert der Titel noch rund ein Drittel unter seinem Rekordhoch vom Juni 2025.
Dennoch bleiben die Verluste hoch. Im Geschäftsjahr 2025 verzeichnete CoreWeave ein Minus von 1,167 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von 5,131 Milliarden Dollar. Die Anleger setzen nun darauf, dass der enorme Auftragsbestand zügig in Cashflow umgewandelt wird.
CoreWeave-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue CoreWeave-Analyse vom 22. Juni liefert die Antwort:
Die neusten CoreWeave-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für CoreWeave-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
CoreWeave: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
