DAX, Gegenwind

DAX: Gegenwind von mehreren Seiten

20.05.2026 - 18:19:48 | boerse-global.de

Der DAX notiert stabil über 24.000 Punkten, wartet aber auf Impulse durch Nvidia. Steigende Inflation und geopolitische Spannungen belasten, während Rüstungswerte zulegen.

DAX: Gegenwind von mehreren Seiten - Foto: über boerse-global.de
DAX: Gegenwind von mehreren Seiten - Foto: über boerse-global.de

Der deutsche Leitindex zeigt sich am Mittwoch zäh, aber wenig agil. Knapp über 24.000 Punkten hält er stand — das Aufwärtsmomentum fehlt trotzdem.

Nvidia als Schlüssel

Der Markt wartet. Nvidias Quartalsergebnisse, die heute nach US-Börsenschluss veröffentlicht werden, dominieren die Stimmung. Der KI-Chiphersteller gilt längst als Stimmungsbarometer für den gesamten Technologiesektor — entsprechend hoch die Anspannung vor der Veröffentlichung. Historisch betrachtet folgte auf starke Nvidia-Zahlen in der Vergangenheit oft ein Rücksetzer der Aktie in den Folgetagen, was Analysten als Muster beschreiben. Enttäuschende Resultate könnten das ohnehin fehlende Aufwärtsmomentum im DAX weiter belasten.

Das Vortagshoch bei 24.690 Punkten war kurzfristiger Hoffnung auf eine Entspannung im Iran-Krieg geschuldet. Diese Hoffnung verpuffte schnell. Heute steht der Index bei rund 24.478 Punkten — solide, aber ohne Richtung.

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Inflation und Rüstung

Hinzu kommt makroökonomischer Gegenwind. Die Eurozonen-Inflation stieg im April auf 3,0 Prozent, getrieben von Energiepreisen, die im Jahresvergleich um 10,8 Prozent anzogen. Der Iran-Krieg drückt die Ölpreise nach oben und erschwert der EZB das Navigieren. Ökonomen rechnen mehrheitlich damit, dass die Notenbank im Juni die Zinsen um 0,25 Prozentpunkte anhebt — ein weiterer Belastungsfaktor für Wachstumswerte im Index.

Lichtblicke gibt es im Rüstungssektor. TKMS und HENSOLDT legten bis zu 5,2 Prozent zu, gestützt von positiven Signalen aus dem Branchenumfeld. Das Muster ist vertraut: Geopolitische Spannungen, die den Gesamtmarkt belasten, treiben gleichzeitig Verteidigungswerte.

Marke von 25.000 bleibt in Sicht

Die technische Situation ist klar: Der DAX kämpft darum, den Bereich um 24.500 Punkte als neue Basis zu etablieren. Gelingen Nvidia-Zahlen und geopolitische Beruhigung gleichzeitig, ist der Weg zur 25.000-Punkte-Marke frei. Scheitert eines davon, dürfte die Verkäuferseite schnell zurückkehren — wie sie es in dieser Woche bereits mehrfach getan hat.

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