Duty-free-HĂ€ndler Heinemann spĂŒrt die Krisen
29.05.2026 - 10:09:13 | dpa.de"Die Kriege und Krisen spĂŒren wir sehr", sagte Max Heinemann, CEO des Hamburger Unternehmens GebrĂŒder Heinemann, das Shops an FlughĂ€fen auf der ganzen Welt betreibt, dem Wirtschaftsmagazin "Capital". "Geopolitik hatte immer einen groĂen Einfluss auf unser GeschĂ€ft."
"Wir beschĂ€ftigen uns mit Fragen wie: Wie laufen die Lieferungen von Rohöl? Wie lange hĂ€lt der Vorrat? Sowas haben wir uns vorher nicht in AnsĂ€tzen gefragt. Jetzt mĂŒssen wir uns auf solche Szenarien vorbereiten", sagte Heinemann.
"Erster Effekt: Alles ist teuer"
"Der superschnelle, erste Effekt ist: Alles ist teurer", so Heinemann ĂŒber die Folgen des Iran-Kriegs. "Je teurer alles wird, desto mehr spĂŒren wir das natĂŒrlich in unseren LĂ€den."
Durch den Iran-Krieg ist der Schiffsverkehr in der fĂŒr den Ălhandel wichtigen StraĂe von Hormus weitgehend zum Erliegen gekommen. Ăber den Engpass wird in Friedenszeiten mehr als 25 Prozent des in Europa benötigten Flugbenzins transportiert.
Mehrere groĂe Unternehmen aus der deutschen Luftfahrt- und Tourismus-Industrie hatten zuletzt aber versichert, dass im Sommer keine FlugausfĂ€lle wegen fehlenden Kerosins zu befĂŒrchten seien.
Das Unternehmen Heinemann beliefert oder betreibt laut eigenen Angaben Shops an mehr als 150 internationalen FlughÀfen in mehr als 50 LÀndern.
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