Hershey Company, US4278661081

Hershey Company-Aktie (US4278661081): Quartalszahlen schlagen Erwartungen, Dividende bestätigt, Ausblick stabil

18.05.2026 - 22:34:11 | ad-hoc-news.de

Die Hershey Company-Aktie steht nach besser als erwarteten Quartalszahlen, bestätigter Dividende und bekräftigter Jahresprognose erneut im Fokus. Wie passen Gewinnsprung, Dividendenkontinuität und gemischte Kursentwicklung an der Wall Street zusammen?

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Die Hershey Company-Aktie rückt wieder in den Fokus vieler Anleger, nachdem der US-Süßwarenhersteller im Mai 2026 Quartalszahlen vorgelegt hat, die die Erwartungen des Marktes übertroffen haben, und zugleich die Dividende sowie die Jahresprognose bestätigt wurden, wie mehrere Finanzdienste berichten, darunter Ad-hoc-news Stand 18.05.2026 und Auswertungen von Marktportalen auf Basis von Unternehmensangaben.

In den Berichten wird hervorgehoben, dass Hershey im jüngsten Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis je Aktie über den durchschnittlichen Analystenschätzungen lag und gleichzeitig die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 mit einem erwarteten Nettoumsatzwachstum von rund 4 bis 5 Prozent sowie einer Spanne für das verwässerte Ergebnis je Aktie von etwa 7,77 bis 8,19 US-Dollar bestätigt hat, wie eine Zusammenfassung von Simply Wall St Mitte Mai 2026 ausführt, die sich auf das Management-Update stützt, zitiert nach Ad-hoc-news Stand 18.05.2026.

Stand: 18.05.2026

Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.

Auf einen Blick

  • Name: Hershey Company
  • Sektor/Branche: Nahrungsmittel, Süßwaren, Snacks
  • Sitz/Land: Hershey, Pennsylvania, USA
  • Kernmärkte: Nordamerika, ausgewählte internationale Märkte
  • Wichtige Umsatztreiber: Schokoladentafeln, Riegel, saisonale Produkte, Snacks
  • Heimatbörse/Handelsplatz: New York Stock Exchange (Ticker: HSY)
  • Handelswährung: US-Dollar

Hershey Company: Kerngeschäftsmodell

Hershey Company zählt zu den traditionsreichsten Schokoladen- und Süßwarenanbietern der Welt und erzielt den Großteil seiner Einnahmen mit bekannten Markenprodukten im Massenmarkt. Das Unternehmen konzentriert sich dabei auf verpackte Süßwaren, Schokoladenriegel und saisonale Spezialitäten, die in Supermärkten, Convenience Stores und weiteren Vertriebskanälen angeboten werden, wie aus der Unternehmensdarstellung hervorgeht, die auf der offiziellen Website zusammengefasst ist, vgl. The Hershey Company Stand 18.05.2026.

Das Kerngeschäft von Hershey basiert auf einem Portfolio starker Marken, das in Nordamerika besonders eine dominante Stellung im Bereich Schokolade und Süßwaren einnimmt. Dazu kommen ergänzende Segmente wie Snacks und Backprodukte, mit denen das Unternehmen seine Präsenz in verschiedenen Konsumanlässen ausweitet. Diese breite Aufstellung soll laut Unternehmensangaben helfen, Schwankungen in einzelnen Kategorien abzufedern und stabile Cashflows zu generieren, wie in Investorenpräsentationen erläutert wird, die im Laufe des Jahres 2025 veröffentlicht wurden, vgl. The Hershey Company Stand 18.05.2026.

Die operative Struktur von Hershey stützt sich auf eine Kombination aus eigenen Produktionsstandorten und einem weit verzweigten Vertriebsnetz. Ein Schwerpunkt des Geschäftsmodells liegt auf Innovationen bei Geschmacksrichtungen, Verpackungen und Portionsgrößen, um sich an veränderte Konsumgewohnheiten und Preisniveaus anzupassen. Parallel dazu verfolgt das Unternehmen nach eigenen Aussagen Programme zur Effizienzsteigerung in Produktion und Logistik, um den Einfluss steigender Rohstoffpreise, insbesondere für Kakao und Zucker, auf die Margen zu begrenzen.

Zusätzlich zur klassischen Süßwarenproduktion betreibt Hershey ein wachsendes Geschäftsfeld im Bereich Snacks, das unter anderem salzige Snacks und besser positionierte Zwischenmahlzeiten umfasst. Diese Diversifikation soll helfen, Wachstumspotenziale auch außerhalb der traditionellen Schokoladensparte zu erschließen. In Unternehmensunterlagen wird darauf hingewiesen, dass sich diese Ausrichtung an Konsumtrends orientiert, bei denen Konsumenten verstärkt zu Snacks für unterwegs greifen, während saisonale Produkte weiterhin einen wichtigen Anteil am Gesamtumsatz haben.

Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von Hershey Company

Die wichtigsten Umsatztreiber von Hershey Company sind seit Jahren Schokoladentafeln, Riegel und saisonale Artikel. In den Finanzberichten, die das Unternehmen im Laufe des Jahres 2025 veröffentlicht hat, wird Nordamerika als größter Einzelmarkt genannt, auf den der Großteil von Umsatz und Gewinn entfällt, während internationale Aktivitäten einen ergänzenden, aber wachsenden Beitrag leisten, wie aus den Jahres- und Quartalsunterlagen hervorgeht, die über die Investor-Relations-Seiten abrufbar sind, vgl. Hershey Investor Relations Stand 18.05.2026.

Saisonale Produkte, etwa für Halloween, Weihnachten, Ostern oder Valentinstag, gelten als zentrales Element der Geschäftsstrategie, weil sie in relativ kurzen Zeiträumen hohe Volumina ermöglichen. Zugleich spielen Premium- und Spezialprodukte eine zunehmend wichtige Rolle, wenn Konsumenten bei besonderen Anlässen bereit sind, höhere Preise zu akzeptieren. Hershey verweist in Präsentationen darauf, dass Produktmix und Preissetzung zwei Schlüsselfaktoren sind, um den Einfluss von Rohstoffkosten abzufedern und die Profitabilität zu stützen.

Ein weiterer Wachstumstreiber ist das Segment Snacks, in dem Hershey in den vergangenen Jahren durch Zukäufe und interne Innovationen expandiert hat. Dabei geht es um Produkte, die über klassische Schokoladenartikel hinausgehen, etwa salzige Snacks oder Kombinationen aus Nüssen und Schokolade. Diese Produkte adressieren nach Unternehmensangaben sowohl den Wunsch nach Komfort als auch nach höherwertigen Snacks. In Kombination mit einer verstärkten Präsenz im Onlinehandel und bei großen Einzelhändlern sollen diese Kategorien langfristig zusätzliche Impulse für Umsatz und Ergebnis liefern.

Hinzu kommt, dass Hershey in seinen Berichten regelmäßig auf Effizienzprogramme verweist, etwa zur Optimierung von Beschaffung, Produktion und Logistik. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Bruttomargen stabil zu halten, obwohl vor allem die Kakao-Preise in den vergangenen Jahren teilweise erhebliche Schwankungen verzeichneten, wie von Branchenbeobachtern festgehalten wurde. Ein Fokus auf Kostenkontrolle und Produktivitätssteigerungen soll dem Unternehmen Spielraum für Investitionen in Markenwerbung, Innovation und internationale Expansion verschaffen.

Aktueller News-Trigger: Earnings Beat, Dividende und bestätigte Guidance

Die jüngste Berichterstattung stellt vor allem darauf ab, dass Hershey Company bei den aktuellen Quartalszahlen einen sogenannten Earnings Beat erzielt hat, also Ergebnisse über den Konsensschätzungen der Analysten. Laut einer Zusammenfassung von Marktinformationen im Mai 2026 übertraf das Unternehmen sowohl beim Umsatz als auch beim bereinigten Ergebnis je Aktie die durchschnittlichen Erwartungen von Wall Street-Analysten, wie es in einer Auswertung bei Ad-hoc-news unter Bezug auf verschiedene Research-Datenbanken dargestellt wird, vgl. Ad-hoc-news Stand 18.05.2026.

Neben dem Earnings Beat wird hervorgehoben, dass das Management des Konzerns seine Prognose für das Gesamtjahr 2026 bestätigt hat. In der Berichterstattung wird auf Aussagen verwiesen, denen zufolge Hershey weiterhin mit einem Nettoumsatzwachstum von rund 4 bis 5 Prozent sowie mit einer Spanne für das verwässerte Ergebnis je Aktie zwischen etwa 7,77 und 8,19 US-Dollar rechnet, basierend auf Managementkommentaren und Analystenmodellen, die Mitte Mai 2026 aufgegriffen wurden, wie Simply Wall St in einer Analyse ausführt, die von Ad-hoc-news zitiert wird, vgl. Ad-hoc-news Stand 18.05.2026.

Für Dividendenanleger interessant ist, dass Hershey laut einer im Mai 2026 zusammengefassten Analyse von MarketBeat eine Quartalsdividende von 1,452 US-Dollar je Aktie angekündigt hat, mit einem Stichtag Mitte Mai und einer Auszahlung im Juni 2026. Dies wird als Fortsetzung der langfristigen Politik regelmäßiger Ausschüttungen an die Aktionäre beschrieben, wie MarketBeat in einem Profil der Aktie hervorhebt, das im Rahmen der Ad-hoc-news-Übersicht zitiert wird, vgl. Ad-hoc-news Stand 18.05.2026.

Das Management deutet damit an, dass die zugrunde liegende Cashflow-Generierung des Geschäfts als solide eingeschätzt wird, was die Fortführung der Dividendenzahlungen ermöglichen soll. In der Analyse wird betont, dass der Erhalt regelmäßiger Ausschüttungen häufig als Indikator für das Vertrauen des Managements in die künftige Ertragskraft interpretiert wird. Für Einkommensinvestoren ist dies ein zentraler Aspekt, während wachstumsorientierte Anleger vor allem auf das Zusammenspiel aus Gewinnentwicklung, Margenstabilität und möglichen Marktanteilsgewinnen achten.

Kursentwicklung der Hershey Company-Aktie: gemischte Signale

Die Kursentwicklung der Hershey Company-Aktie wird in der jüngsten Berichterstattung als gemischt beschrieben. Laut einer im Mai 2026 aktualisierten Übersicht von MarketBeat hat die Aktie auf Zwölfmonatssicht einen Kursanstieg von rund 17,89 Prozent verzeichnet und liegt im laufenden Jahr bei einer Rendite von etwa 2,58 Prozent, während sie im vergangenen Monat einen Rückgang von rund 3,12 Prozent hinnehmen musste, wie im Rahmen der Ad-hoc-news-Auswertung zusammengefasst wird, vgl. Ad-hoc-news Stand 18.05.2026.

Die gemischte Performance deutet darauf hin, dass der Markt zwar die robuste mittelfristige Entwicklung anerkennt, kurzfristig aber auf Faktoren wie Bewertung, Rohstoffpreise und die allgemeine Stimmung gegenüber defensiven Konsumwerten achtet. In vielen Kommentaren wird darauf hingewiesen, dass defensive Konsumgüterhersteller zwar häufig als relativ stabil gelten, Anleger jedoch verstärkt auf Wachstumsperspektiven und Preisgestaltung achten, insbesondere in Zeiten hoher Inflation oder veränderten Konsumverhaltens. Hershey bewegt sich in diesem Spannungsfeld und muss seine Rolle zwischen zuverlässigem Dividendenzahler und wachstumsorientiertem Markenanbieter ausbalancieren.

Für deutsche Anleger, die vor allem über die Notierungen an US-Börsen oder über Zertifikate und Fonds investieren, spielt zusätzlich die Wechselkursentwicklung zwischen Euro und US-Dollar eine Rolle. Starke Schwankungen im Wechselkurs können die in Euro betrachtete Wertentwicklung der Hershey-Aktie beeinflussen, selbst wenn die Notierung in US-Dollar stabil ist. Gleichzeitig weisen Marktbeobachter darauf hin, dass einige deutsche Broker den Handel der Aktie direkt an der New York Stock Exchange ermöglichen, was den Zugang für Privatanleger erleichtert und Hershey damit auch für hiesige Anleger als potenziellen Baustein im global ausgerichteten Konsumgütersegment relevant macht.

Hershey Company und der Umgang mit Rohstoffkosten

Ein wichtiger Aspekt für die Bewertung von Hershey Company ist der Umgang mit Rohstoffkosten, insbesondere den Preisen für Kakao und Zucker. Branchenberichte der vergangenen Jahre zeigen, dass die Kakao-Notierungen zeitweise deutlich angestiegen sind, was Hersteller von Schokolade und Süßwaren unter Druck setzt. Hershey verweist in seinen Finanzberichten regelmäßig auf Preisabsicherungsstrategien und Effizienzprogramme, die dazu beitragen sollen, die Bruttomarge zu schützen, wie in den 2025 veröffentlichen Jahres- und Quartalsberichten erläutert wird, vgl. Hershey Investor Relations Stand 18.05.2026.

Zu den Instrumenten, die laut Unternehmensangaben eingesetzt werden, zählen unter anderem langfristige Lieferverträge, Produktivitätssteigerungen in der Produktion und gegebenenfalls Preisanpassungen im Handel. Dies führt dazu, dass Hershey in der Lage ist, einen Teil der gestiegenen Kosten an die Konsumenten weiterzugeben, ohne die Nachfrage zu stark zu beeinträchtigen. Allerdings hängt die Wirksamkeit dieser Strategien von der Preiselastizität der Konsumenten und der Wettbewerbssituation im Regal ab, in dem sich Hershey mit anderen globalen Anbietern und Eigenmarken messen muss.

Für Investoren ist in diesem Zusammenhang relevant, wie sich die Bruttomarge und die operative Marge im Zeitverlauf entwickeln. In den zuletzt veröffentlichten Zahlen hebt das Management regelmäßig Kennzahlen zur Margenentwicklung hervor, um zu zeigen, ob die Maßnahmen zur Kostenkontrolle greifen. Gleichzeitig bleibt offen, wie sich die Rohstoffpreise langfristig entwickeln und ob die aktuelle Phase hoher Volatilität bei Kakao eine Ausnahme oder der Beginn eines längerfristigen Trends ist. Diese Unwägbarkeiten fließen in die Bewertungen der Analysten ein, die in der jüngsten Berichterstattung über Hershey laut Ad-hoc-news mehrheitlich eine neutrale bzw. Halten-Orientierung erkennen lassen.

Markenstärke und Wettbewerbsposition im globalen Süßwarenmarkt

Hershey Company profitiert im Wettbewerb von einer ausgeprägten Markenbekanntheit in den USA und einem Portfolio, das über Jahrzehnte aufgebaut und beworben wurde. In Unternehmensunterlagen wird häufig betont, dass starke Marken eine zentrale Rolle dabei spielen, Regalplätze im Handel zu sichern und Preissetzungsspielräume zu erhalten, wie es in Präsentationen auf Kapitalmarkttagen dargestellt wird, die im Jahr 2025 veröffentlicht wurden, vgl. Hershey Investor Relations Stand 18.05.2026.

Im globalen Kontext steht Hershey im Wettbewerb mit internationalen Konzernen im Bereich Schokolade, Kekse und Snacks. Diese Unternehmen verfolgen ähnliche Strategien, indem sie bekannte Marken pflegen, Innovationen lancieren und gleichzeitig in aufstrebenden Märkten wachsen wollen. Hershey konzentriert sich historisch stark auf Nordamerika, treibt jedoch die internationale Expansion schrittweise voran. Dabei spielen Partnerschaften mit lokalen Distributoren und Fokusmärkte eine Rolle, in denen das Unternehmen eine besonders klare Nachfrage nach seinen Produktkategorien sieht.

Für deutsche Anleger ist relevant, dass Hershey zwar in Europa weniger allgegenwärtig ist als manche globale Konkurrenz, dennoch aber in bestimmten Nischen und internationalen Regalen in Supermärkten und im Onlinehandel präsent ist. Die Marke profitiert von einem Image, das eng mit US-amerikanischer Schokoladentradition verknüpft ist und daher in manchen Märkten als Importprodukt wahrgenommen wird. Dies kann in bestimmten Segmenten Premium-Preisniveaus erleichtern, während das Unternehmen gleichzeitig daran arbeitet, internationale Markenbekanntheit weiter zu steigern.

Relevanz der Hershey Company-Aktie für deutsche Anleger

Für Anleger in Deutschland kann die Hershey Company-Aktie eine Möglichkeit darstellen, am nordamerikanischen Süßwaren- und Snackmarkt teilzuhaben. Viele deutsche Verbraucher kennen die Produkte zumindest aus Reisen oder aus ausgewählten Regalen in Supermärkten und Online-Angeboten. Das Unternehmen ist an der New York Stock Exchange notiert, und zahlreiche deutsche Broker ermöglichen den Handel mit der Aktie direkt oder über Zwischenschritte, was einen praktischen Zugang für Privatanleger schafft, wie die Produktbeschreibungen diverser Online-Broker im Frühjahr 2026 erkennen lassen.

Da Hershey seine Umsätze überwiegend in den USA erwirtschaftet, kann die Aktie in einem Portfolio als Baustein dienen, der die Konsumgüterexponierung im US-Markt abbildet. Für deutsche Anleger ist jedoch zu beachten, dass sich neben den geschäftlichen Risiken des Unternehmens auch Wechselkursrisiken ergeben, da die Aktie in US-Dollar notiert. Schwankungen zwischen Euro und US-Dollar können die Rendite in Heimatwährung beeinflussen und sowohl positiv als auch negativ wirken, je nach Richtung und Zeitpunkt der Kursbewegungen.

Im Vergleich zu vielen deutschen Lebensmittel- und Süßwarenherstellern bietet Hershey eine andere geografische und produktspezifische Ausrichtung. Während einige hiesige Anbieter stärker in Europa verankert sind, konzentriert sich Hershey auf Nordamerika und bestimmte internationale Märkte. Für Anleger, die gezielt internationale Konsumwerte beimischen möchten, kann diese Differenzierung interessant sein. Gleichzeitig unterscheidet sich das regulatorische und wettbewerbliche Umfeld in den USA, was sich auf Themen wie Preissetzung, Werbepraktiken und gesundheitspolitische Debatten zur Zuckeraufnahme auswirken kann.

Risiken und Unsicherheiten im Geschäftsmodell

Wie jedes Unternehmen ist auch Hershey Company mit Risiken konfrontiert, die die Geschäftsentwicklung beeinflussen können. Neben den bereits erwähnten Rohstoffpreisrisiken zählen dazu etwa mögliche Veränderungen im Konsumverhalten, bei denen Verbraucher aus gesundheitlichen oder preislichen Gründen ihren Süßwarenkonsum anpassen. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass Trends zu bewussterer Ernährung und zuckerreduzierten Produkten zunehmend an Bedeutung gewinnen, was die Nachfrage nach klassischen Schokoladenprodukten langfristig beeinflussen könnte. Hershey reagiert darauf laut Unternehmensangaben unter anderem mit Produktinnovationen und angepassten Rezepturen.

Ein weiteres Risiko besteht im intensiven Wettbewerb innerhalb der Süßwaren- und Snackbranche. Starke internationale Konkurrenz, Eigenmarken des Handels und neue Marktteilnehmer führen dazu, dass Regalplätze umkämpft sind. Hershey setzt hier auf Markenstärke, Werbeinvestitionen und Vertriebspartnerschaften, doch bleibt ungewiss, wie sich die Marktanteile in den einzelnen Kategorien mittelfristig entwickeln. Zusätzlich können regulatorische Änderungen, beispielsweise strengere Vorgaben für Zucker- oder Fettgehalt und Werbeeinschränkungen für bestimmte Zielgruppen, das Geschäftsmodell beeinflussen.

Zudem spielt das makroökonomische Umfeld eine Rolle. Steigende Zinsen, schwächere Konsumlaune oder wirtschaftliche Abschwünge können sich auf die Nachfrage auswirken, auch wenn Süßwaren häufig als vergleichsweise konjunkturresistente Produkte gelten. Gleichzeitig sind logistische Herausforderungen, etwa unterbrochene Lieferketten, höhere Transportkosten oder Engpässe in bestimmten Märkten, mögliche Belastungsfaktoren. In seinen Risikoberichten weist Hershey regelmäßig auf diese Unsicherheiten hin und beschreibt Strategien zum Risikomanagement, wie sie in den im Jahr 2025 veröffentlichten Geschäftsunterlagen erläutert wurden, vgl. Hershey Investor Relations Stand 18.05.2026.

Kapitalallokation: Dividenden, Investitionen und mögliche Rückkäufe

Die Kapitalallokation ist für Anleger ein wesentlicher Punkt bei der Einordnung der Hershey Company-Aktie. Laut verschiedenen Auswertungen verfolgt Hershey seit vielen Jahren eine Politik regelmäßiger Dividendenzahlungen. Die jüngste Bestätigung einer Quartalsdividende von 1,452 US-Dollar je Aktie, mit Stichtag Mitte Mai und Auszahlung im Juni 2026, wird von MarketBeat als Ausdruck dieser Kontinuität gewertet, wie es in der von Ad-hoc-news herangezogenen Zusammenfassung dargestellt ist, vgl. Ad-hoc-news Stand 18.05.2026.

Neben Dividenden investiert Hershey nach eigenen Angaben regelmäßig in Produktion, Produktentwicklung, Marketing und gegebenenfalls akquisitives Wachstum. In Finanzunterlagen früherer Jahre finden sich Hinweise darauf, dass das Unternehmen selektiv Übernahmen nutzt, um das Snack-Portfolio zu erweitern oder neue Vertriebskanäle zu erschließen. Ob und in welchem Umfang Aktienrückkaufprogramme eingesetzt werden, hängt von der jeweiligen Kapitalmarktsituation, der Bewertung und den internen Prioritäten ab, wie das Management in verschiedenen Präsentationen erläuterte. Diese Balance zwischen Ausschüttungen und Reinvestitionen ist für die längerfristige Wertentwicklung entscheidend.

Für Anleger bedeutet dies, dass die Renditeperspektive der Hershey-Aktie neben möglichen Kursgewinnen auch von den Dividendenzahlungen abhängt. Die Kombination aus relativer Stabilität der Nachfrage im Süßwarenbereich und der Dividendenhistorie wird von Marktbeobachtern teilweise als defensives Element gesehen. Gleichzeitig weisen Analysten darauf hin, dass eine Stabilität der Ausschüttungen nicht garantiert ist und künftige Dividendenentscheidungen vom Verlauf der Geschäftsentwicklung, der Verschuldung und den Investitionsplänen abhängig bleiben.

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Fazit

Die Hershey Company-Aktie befindet sich nach dem jüngsten Quartalsbericht, in dem das Unternehmen die Markterwartungen beim Umsatz und beim Ergebnis je Aktie übertreffen konnte, wieder verstärkt im Blickfeld internationaler und deutscher Anleger. Die bestätigte Jahresprognose mit einem erwarteten Nettoumsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich und einer klar kommunizierten Spanne für das Ergebnis je Aktie unterstreicht, dass das Management von einer stabilen Entwicklung des Kerngeschäfts ausgeht. Die erneute Bestätigung einer Quartalsdividende von 1,452 US-Dollar je Aktie deutet zudem darauf hin, dass die Cashflow-Generierung als ausreichend robust eingeschätzt wird, um laufende Ausschüttungen fortzusetzen.

Gleichzeitig zeigt die jüngste Kursentwicklung mit einem soliden Plus auf Jahressicht, aber einem Rücksetzer im vergangenen Monat, dass der Markt die Aktie differenziert beurteilt und Faktoren wie Bewertung, Rohstoffkosten und allgemeine Stimmung gegenüber defensiven Konsumwerten einkalkuliert. Für deutsche Anleger, die über US-Börsen oder entsprechende Vehikel investieren, bleibt Hershey ein etablierter Vertreter des nordamerikanischen Süßwaren- und Snackmarktes mit einem klar fokussierten Geschäftsmodell, Anleger sollten dabei aber neben den unternehmensspezifischen Aspekten auch Währungsrisiken und branchentypische Unsicherheiten berücksichtigen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

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