KOSPI: 98 Billionen Won Ausverkauf seit Jahresbeginn
19.05.2026 - 13:48:40 | boerse-global.deDer südkoreanische KOSPI hat am Dienstag deutlich nachgegeben. Foreign Selling, schwächere Chipwerte und ein rutschender Won setzten den Markt über den ganzen Handelstag unter Druck.
Der Leitindex fiel um 1,90 Prozent auf 7.373,01 Punkte. Am Montag hatte er noch bei 7.516,04 Punkten geschlossen. Vom jüngsten Hoch bei 7.981,41 Punkten trennt ihn inzwischen ein Abstand von 7,62 Prozent.
Ausländische Anleger ziehen weiter ab
Die Hauptlast des Abverkaufs kam erneut von ausländischen Investoren. Sie verkaufen koreanische Aktien seit neun Sitzungen in Folge und haben an diesem Tag netto rund 626 Milliarden Won abgeladen. Seit Jahresbeginn summiert sich der Ausstieg auf mehr als 98 Billionen Won.
Besonders hart traf es den Technologiesektor. Samsung Electronics verlor 1,96 Prozent, SK Hynix sackte um 5,16 Prozent ab. Hyundai Motor geriet ebenfalls unter Druck und gab 8,9 Prozent nach.
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Halbleiter schwach, Verteidigung gesucht
Der Markt drehte sich klar weg von Chips und Autobauern. Anleger suchten stattdessen Schutz im Verteidigungssektor. Hanwha Aerospace legte 6,76 Prozent zu, LIG Nex1 gewann 3,46 Prozent.
Dazu kommt die Währung. Der Won fiel im Tagesverlauf auf 1.507,8 je Dollar und verlor 7,5 Won. Das verschärft die Nervosität, weil Kapitalabflüsse und Währungsdruck sich gegenseitig verstärken können.
Wichtige Marken rücken näher
Technisch wirkt das Bild angeschlagen. Der KOSPI fiel zeitweise bis auf 7.141,91 Punkte und rutschte damit unter eine wichtige kurzfristige Stütze. Der Bereich um 7.400 Punkte hat sich nun als Widerstand gezeigt.
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Kurzfristig rückt die Zone zwischen 7.000 und 7.100 Punkten in den Fokus. Dort dürfte sich zeigen, ob der Markt den Rücksetzer nur abarbeitet oder ob der Druck von außen weiter dominiert. Unterstützt wird diese Unsicherheit durch die ohnehin hohe Volatilität von 41,39 Prozent auf 30-Tage-Basis.
Am Mittwoch bleibt der Blick auf die Verhandlungen bei Samsung sowie auf Signale aus dem globalen Chipgeschäft gerichtet. Die nächsten Impulse dürften von den US-Tech-Zahlen kommen. Davon hängt ab, ob sich die Stimmung bei Halbleitern und im KOSPI wieder stabilisiert.
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