L&G Gold Mining ETF: 11 Prozent Wochenverlust bei US-Rendite-Schock
20.05.2026 - 09:57:20 | boerse-global.deDer L&G Gold Mining UCITS ETF rutscht weiter ab. Hinter dem Minus steckt kein Einzelfall, sondern eine breite SchwÀche im Goldminen-Sektor, die von steigenden Renditen und einem festeren Dollar angetrieben wird.
Am 19. Mai schloss der Fonds bei 7.828,00 Pence und verlor an diesem Tag 3,67 Prozent. Inzwischen lÀuft die SchwÀche schon seit vier Handelstagen. Auch in Euro gerechnet bleibt der Druck hoch: Der Kurs liegt aktuell bei 90,85 Euro, nach 91,24 Euro am Vortag und damit auf Wochensicht fast 11 Prozent tiefer.
Renditen drĂŒcken auf Gold
Der zentrale Belastungsfaktor sind die krĂ€ftig gestiegenen US-Staatsanleiherenditen. Die Rendite der 30-jĂ€hrigen US-Anleihe kletterte auf 5,181 Prozent und markiert damit den höchsten Stand seit 2007. FĂŒr Gold ist das ein Problem. Das Metall wirft keine Zinsen ab. Wenn sichere Anleihen deutlich mehr Rendite bringen, verliert Gold an relativer AttraktivitĂ€t.
Hinzu kommt die DollarstĂ€rke. Gold wird international in US-Dollar gehandelt. Ein stĂ€rkerer Dollar macht das Edelmetall fĂŒr KĂ€ufer auĂerhalb des Dollarraums teurer. Die Folge: Auch die Gold-Futures gerieten unter Druck und fielen am 19. Mai erstmals seit Ende MĂ€rz unter die Marke von 4.500 US-Dollar je Unze.
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Breite Korrektur im Minensektor
Der ETF leidet nicht allein unter einem schwachen Goldpreis, sondern auch unter einer Sektorrotation. Der ASX Gold-Index verlor 4,4 Prozent, einzelne Branchenschwergewichte wie Newmont standen ebenfalls unter Druck. Das zeigt: Die SchwÀche zieht sich durch den gesamten Sektor, nicht nur durch einen einzelnen Titel.
FĂŒr den Fonds ist das besonders relevant, weil Goldminenaktien meist stĂ€rker auf Bewegungen beim Metallpreis reagieren als das Metall selbst. Wenn Gold fĂ€llt und die Finanzierungskosten steigen, schrumpft der Spielraum fĂŒr die Bewertungen oft schneller als bei anderen defensiven Rohstoffthemen.
Blick auf Fed und Charts
ZusĂ€tzlich belastet die Erwartung an die US-Notenbank. Marktteilnehmer schauen auf das Protokoll der Fed-Sitzung vom 20. Mai, das weitere Hinweise zum Zinspfad liefern könnte. Solange die Renditen hoch bleiben und der Dollar fest bleibt, dĂŒrfte es fĂŒr Goldminenwerte schwer bleiben, eine nachhaltige Gegenbewegung aufzubauen.
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Auch technisch hat sich das Bild eingetrĂŒbt. Seit dem 15. Mai gilt ein Verkaufssignal, und der Fonds notiert rund 8,5 Prozent unter seiner 50-Tage-Linie. Die VolatilitĂ€t liegt mit 40,05 Prozent auf einem erhöhten Niveau. Erst wenn sich Gold wieder oberhalb der UnterstĂŒtzungszone um 4.400 bis 4.500 US-Dollar stabilisiert, bekommt der Sektor wieder Luft nach oben.
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