QuantumScape, Top-10-Autohersteller

QuantumScape: Vier Top-10-Autohersteller in Entwicklung

08.05.2026 - 09:51:55 | boerse-global.de

QuantumScape erweitert Fokus auf KI-Rechenzentren und Militär. Die Aktie bleibt trotz neuer Perspektiven und Partnerschaften im Minus.

QuantumScape: Vier Top-10-Autohersteller in Entwicklung - Foto: über boerse-global.de
QuantumScape: Vier Top-10-Autohersteller in Entwicklung - Foto: über boerse-global.de

Ein Festkörperbatterie-Entwickler, der Drohnen, Rechenzentren und Militärkunden beliefert — das klingt nach einer anderen Firma als dem EV-Zulieferer, den viele Anleger noch im Kopf haben. QuantumScape hat im ersten Quartal 2026 eine deutliche Strategieerweiterung kommuniziert. Die Aktie reagiert, bleibt aber tief im Minus.

Neues Marktpotenzial jenseits des Autos

CEO Siva Sivaram erklärte auf dem Q1-Earnings-Call, dass KI-Rechenzentren zunehmend auf 800-Volt-Gleichstromarchitektur umstellen. Das sei ein „natürlicher Fit" für Festkörpertechnologie. Sivaram begründete das mit Sicherheitsvorteilen: „Das überlegene Sicherheitsprofil unseres Festkörper-Designs erlaubt uns, Märkte zu bedienen, in denen Lithium-Ionen zu riskant bleibt — etwa in den Racks eines milliardenschweren Rechenzentrums."

QuantumScape liefert bereits Musterexemplare an Kunden aus dem Rechenzentrum-, Militär- und Luft- und Raumfahrtbereich. Hinzu kommt ein strategisches Argument für Rüstungskunden: Das graphitfreie Zelldesign umgeht Abhängigkeiten von chinesischen Rohstofflieferanten — Graphit für herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien stammt laut Unternehmen „fast ausschließlich aus China".

Auf Vorstandsebene unterstreicht QuantumScape den Kurswechsel. Dr. Mark Maybury, ehemaliger Chefwissenschaftler der US Air Force und aktuell Vice President bei Lockheed Martin, trat am 8. April 2026 dem strategischen Beirat bei.

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Vier Top-10-Autobauer im Testprogramm

Das Automobilgeschäft läuft parallel weiter. Vier der zehn größten Automobilhersteller weltweit arbeiten aktiv mit QuantumScape zusammen — in Europa, Nordamerika und Japan. Zwei gemeinsame Entwicklungsvereinbarungen sind aktiv. Im ersten Quartal schloss das Unternehmen eine Technologieevaluierung mit einem weiteren OEM ab.

Zellen aus der Eagle-Line-Pilotanlage gehen nun in reale Testbedingungen. Außerdem integriert QuantumScape KI-Modelle in die Fertigungslinie selbst — mit messbaren Verbesserungen bei Zellqualität und Produktionszuverlässigkeit.

Der wichtigste Automotive-Partner bleibt Volkswagen. Nach Auflösung des ursprünglichen Joint Ventures gilt nun eine Lizenzvereinbarung: PowerCo darf jährlich bis zu 40 Gigawattstunden Zellen mit QuantumScape-Technologie produzieren. Bei Erreichen bestimmter technischer Meilensteine könnte sich das auf 80 GWh verdoppeln.

Hoher Cashburn, langer Atem

Die Finanzlage bleibt angespannt. Im ersten Quartal flossen rund 59,5 Millionen Dollar aus dem operativen Geschäft ab. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen einen bereinigten EBITDA-Verlust zwischen 250 und 275 Millionen Dollar. Nennenswerte Produktumsätze gibt es bislang nicht.

Die Gegenseite: QuantumScape sitzt auf rund 904,7 Millionen Dollar in Cash und kurzfristigen Investments. Das reicht bei aktuellem Tempo für mehrere Jahre.

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Die Aktie notiert aktuell bei 6,25 Euro — rund 34 Prozent unter dem Jahresanfangsniveau und noch immer mehr als 55 Prozent vom 52-Wochen-Hoch entfernt. Der RSI liegt bei 15,7, was technisch auf eine stark überverkaufte Situation hindeutet.

Der nächste konkrete Prüfstein kommt im zweiten Quartal: QuantumScape erwartet dann eine Produktionshochfahrung der QSE-5-Zellen. Auslastung, Durchsatz und Ausbeute der Eagle Line entscheiden darüber, ob das Lizenzmodell mit PowerCo und die neuen Marktversprechen mehr als Strategie auf dem Papier sind.

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