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Vertical Aerospace Aktie: CEO Simpson erhÀlt 71.690 Nullkostenoptionen

29.05.2026 - 17:54:54 | boerse-global.de

Vertical Aerospace treibt Hybrid-Antrieb voran, kÀmpft aber mit hohem Cash-Bedarf und sinkendem Aktienkurs.

Vertical Aerospace Aktie: CEO Simpson erhĂ€lt 71.690 Nullkostenoptionen - Foto: ĂŒber boerse-global.de
Vertical Aerospace Aktie: CEO Simpson erhĂ€lt 71.690 Nullkostenoptionen - Foto: ĂŒber boerse-global.de

Technologisch macht Vertical Aerospace Tempo. Am 19. Mai starteten die Integrationstests fĂŒr ein neues Hybrid-Elektro-Antriebssystem, gleichzeitig lief die erste vollelektrische Valo-Batterie vom Band. Zwei Jahre Entwicklungsarbeit stecken in diesen Meilensteinen. Der Hybride soll spĂ€ter bis zu 1.000 Meilen weit fliegen und 1.100 Kilogramm Nutzlast tragen – eine Ansage im eVTOL-Markt. Die Zertifikate bei der britischen CAA und der EASA sind bereits beantragt.

Doch die Aktie kennt nur eine Richtung: abwĂ€rts. Seit dem 52-Wochen-Hoch bei 7,28 Dollar im Dezember 2025 hat das Papier 64 Prozent verloren. Heute notiert es bei 2,60 Dollar – ein Minus von 7,3 Prozent. Der RSI liegt mit 38,3 nahe der ĂŒberverkauften Zone. Hohe VolatilitĂ€t inklusive.

Kein Wunder: Der operative Fortschritt kostet Geld, und zwar reichlich. Zum Quartalsende verfĂŒgte das Unternehmen ĂŒber rund 96 Millionen Dollar liquide Mittel. Doch die erwarteten Netto-Cash-AbflĂŒsse fĂŒr die nĂ€chsten zwölf Monate liegen zwischen 180 und 200 Millionen Dollar. Die LĂŒcke ist offensichtlich.

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Immerhin: Im April sicherte sich Vertical Aerospace ein Finanzierungspaket von bis zu 850 Millionen Dollar. Ob die Mittel reichen, hĂ€ngt entscheidend davon ab, wie schnell Zertifizierung und Kommerzialisierung vorankommen. Rund 1.500 Vorbestellungen von Kunden wie American Airlines, Avolon und Japan Airlines liegen vor. Ein starkes Signal – aber ein riskanter Zeitplan.

CEO setzt auf Nullkosten

Am 29. Mai erhielt CEO Stuart Simpson 71.690 Nullkostenoptionen. Sie vesten vierteljĂ€hrlich ab dem 30. Juni, Bedingung ist seine fortgesetzte Anstellung. Die HĂŒrde ist niedrig, der Anreiz klar: Simpson hĂ€lt nun ĂŒber 2,7 Millionen Optionen auf das eigene Unternehmen. Eine ĂŒbliche Praxis im Sektor, um FĂŒhrungskrĂ€fte langfristig zu binden.

Was jetzt zÀhlt

Die nĂ€chsten Monate entscheiden. Gelingt der Zertifizierungsdurchbruch und hĂ€lt die Finanzierung bis dahin, könnte der technologische Vorsprung den Turnaround bringen. Bleiben die Mittel knapp oder verzögert sich die Zulassung, droht ein weiterer LiquiditĂ€tsengpass. Der erste Test steht im Juni an – dann startet die erste Vesting-Tranche fĂŒr das Top-Management.

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