XPeng, Aktie

XPeng Aktie: G6-Produktion startet in Malaysia

25.06.2026 - 02:09:57 | boerse-global.de

Chinesischer E-Auto-Hersteller startet Produktion in Malaysia und führt den israelischen Markt an. Die Aktie notiert jedoch nahe dem Jahrestief.

XPeng Aktie: Globaler Expansionskurs trotz schwachem Börsenkurs
XPeng - Finanzbezirk bei Dämmerung 25.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

XPeng drückt beim globalen Ausbau aufs Tempo. Während die Aktie am Boden liegt, meldet der chinesische E-Auto-Bauer operative Erfolge in Serie. In Malaysia rollen die ersten Fahrzeuge vom Band, in Israel lässt man sogar Tesla hinter sich.

Lokale Produktion in Malaysia

XPeng hat die Produktion in seinem neuen Montagewerk in Malaysia gestartet. In Melaka laufen ab sofort lokal gefertigte Einheiten des Modells G6 vom Band. Es ist nach Graz in Österreich und einem Standort in Indonesien bereits die dritte internationale Fertigungsbasis.

Das Ziel lautet „In Asia for Asia“. Durch die lokale Montage optimiert XPeng die Logistik und umgeht mögliche Handelsbarrieren. Im Mai lieferte der Konzern insgesamt 32.158 Fahrzeuge aus — ein Zuwachs von vier Prozent gegenüber dem Vormonat.

Marktführerschaft in Israel

In Israel startete am Mittwoch der Verkauf der Limousine P7+. Das Modell verfügt über eine 74,9-kWh-Batterie und lädt in zwölf Minuten auf 80 Prozent.

Zwischen Januar und Mai verkaufte XPeng dort 2.385 Fahrzeuge. Damit führt das Unternehmen den israelischen Elektro-Markt an und übertrifft Konkurrenten wie Tesla.

Charttechnik am Limit

An der Börse spiegelt sich dieser Fortschritt bisher nicht wider. Die Aktie schloss am Mittwoch bei 11,00 Euro. Damit notiert das Papier nur hauchdünn über dem Jahrestief von 10,94 Euro. Seit Beginn des Jahres summieren sich die Verluste auf fast 37 Prozent.

Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt aktuell bei 27,0. In der technischen Analyse gilt ein Wert unter 30 als überverkauft. Parallel dazu notiert der Kurs deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 16,68 Euro.

XPeng setzt verstärkt auf sein „Physical AI“-Ökosystem. Regelmäßige Updates für Systeme zum autonomen Fahren sollen den technologischen Vorsprung sichern. Im Juli folgt mit dem MONA L03 ein smartes SUV für jüngere Käufer. Das Design stammt vom ehemaligen Ferrari-Designer Juanma López.

XPeng plant, die internationalen Verkäufe bis Ende 2026 zu verdoppeln. Die neuen Werke in Österreich, Malaysia und Indonesien bilden dafür das Fundament. Der Erfolg der MONA-Serie wird darüber entscheiden, ob der Konzern auch im Massenmarkt nachhaltig Fuß fasst.

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