Bundesfinanzministerium stoppt seinen Erweiterungs-Neubau
13.07.2023 - 01:55:57 | dpa.de
Das Bundesfinanzministerium verzichtet nach einer ĂberprĂŒfung auf seinen geplanten Erweiterungsbau in Berlin. «Da sich durch das mobile Arbeiten der Bedarf an BĂŒroflĂ€che vermindert hat, wird der geplante Neubau fĂŒr das Ministerium gestoppt», schrieb das Ministerium auf Twitter. Zuvor hatte die «Welt» berichtet.
Finanzminister Christian Lindner (FDP) hatte bereits im MĂ€rz deutlich gemacht, dass er an den bisherigen PlĂ€nen fĂŒr eine Erweiterung des Finanzministeriums an der Berliner WilhelmstraĂe nicht festhalten will. Die Planung werde «mit dem Ziel ĂŒberprĂŒft, diese zu ĂŒberarbeiten», hieĂ es damals aus dem Ministerium. Das GebĂ€ude sollte zwischen 600 und 800 Millionen Euro kosten und frĂŒhestens ab 2025 gebaut werden. Die Planung wurde 2019 noch vom damaligen Finanzminister und heutigen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Auftrag gegeben.
Die zustĂ€ndige Bundesanstalt fĂŒr Immobilienaufgaben (Bima) werde die bisherigen Planungen nun ĂŒberarbeiten, hieĂ es der «Welt» zufolge in Ministeriumskreisen. Statt des Erweiterungsbaus des Finanzministeriums soll demnach ein GebĂ€udekomplex entstehen, der von allen Bundesressorts genutzt werden kann, unter anderem als Ausweichquartier, wenn die eigentlichen Dienstsitze saniert werden. Auch der Bau von Wohnungen solle Teil der neuen Planungen sein. Die ĂŒberarbeiteten PlĂ€ne sollen dem Bericht zufolge bis Ende des Jahres vorliegen.
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