Freie WĂ€hler, CSU

Besuch von Aiwanger in KZ-GedenkstÀtten gefordert

Veröffentlicht am: 03.09.2023 um 14:02 Uhr | dpa.de

Aiwanger habe als verantwortlicher Politiker eine Vorbildfunktion: Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, legt dem Freie-WÀhler-Chef einen Besuch in der GedenkstÀtte Dachau nahe.

Felix Klein ist Beauftragter der Bundesregierung fĂŒr jĂŒdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus. - Bild: Bernd von Jutrczenka/dpa
Felix Klein ist Beauftragter der Bundesregierung fĂŒr jĂŒdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus. - Bild: Bernd von Jutrczenka/dpa

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat Freie-WĂ€hler-Chef Hubert Aiwanger in der Flugblatt-AffĂ€re einen Besuch der KZ-GedenkstĂ€tte Dachau nahegelegt. «Der bayerische MinisterprĂ€sident (Markus Söder/CSU) hat entschieden, Hubert Aiwanger im Amt zu behalten», sagte Klein dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). «Es wĂ€re jetzt ein gutes Zeichen, wenn er nicht nur das GesprĂ€ch mit den jĂŒdischen Gemeinden, sondern auch mit den GedenkstĂ€tten in Bayern sucht und deren wichtige Arbeit stĂ€rkt, etwa durch einen Besuch in Dachau. Damit kĂ€me er seiner Vorbildfunktion als verantwortlicher Politiker nach.»

Das KZ vor den Toren MĂŒnchens zĂ€hlte zu den ersten Konzentrationslagern der Nazis und ist eines der bekanntesten. Die Nationalsozialisten nahmen es als Vorbild fĂŒr andere Lager. Der Name Dachau ist bis heute weltweit ein Begriff fĂŒr den Terror wĂ€hrend der Hitler-Diktatur. Mehr als 200.000 Menschen waren dort und in den Außenlagern ab 1933 inhaftiert, mindestens 41.500 Menschen starben dort an Hunger, Krankheiten, Folter oder wurden ermordet.

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