KoalitionĂ€re machen umfassende SparvorschlĂ€ge fĂŒr Gesundheitsreform
30.12.2025 - 00:00:00Entsprechende Schritte mĂŒssten in der Koalition diskutiert werden. Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Christos Pantazis, fordert, die Lasten der Reform gerecht auf alle Beteiligten im Gesundheitssystem zu verteilen. "2026 braucht es tiefgreifende Reformen im Gesundheitssystem. Diese dĂŒrfen aber nicht nur zu Lasten der Patienten und Versicherten gehen. Jeder muss seinen Beitrag leisten: Ărzte, KrankenhĂ€user, Pharmaunternehmen", sagte Pantazis der "Bild". Der SPD-Politiker sieht zudem hohes Einsparpotenzial bei der Reform des Rettungs- und Notfalldienstes: "Alleine die Reform des Rettungsdiensts wĂŒrde Patientenströme effektiv steuern und könnte bis zu sechs Milliarden Euro pro Jahr einsparen." Der CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Pilsinger will auĂerdem die PrĂ€vention verbessern und sieht darin mittelfristig Sparpotenzial in Höhe von mehr als zehn Milliarde Euro pro Jahr. Der "Bild" sagte Pilsinger: "Vermeidbare Risikofaktoren wie Rauchen, Alkohol, ungesunde ErnĂ€hrung und Bewegungsmangel treiben chronische Erkrankungen und belasten das Gesundheitssystem zunehmend." Hinzu komme, dass demografischer Wandel, FachkrĂ€ftemangel und steigende Kosten diese Entwicklung verschĂ€rften. "Sicher könnte man mittelfristig durch bessere PrĂ€vention zehn bis 20 Milliarden Euro jĂ€hrlich einsparen", erklĂ€rte Pilsinger.


