Religion, Gesellschaft

EKD-Ratsvorsitzende fordert mehr SolidaritÀt mit Juden

17.06.2026 - 10:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Angesichts der Zahl antisemitischer VorfĂ€lle im vergangenen Jahr, die der Bundesverband RIAS am Mittwochvormittag vorstellt, fordert die EKD-Ratsvorsitzende mehr SolidaritĂ€t mit Juden in Deutschland."Antisemitismus ist fĂŒr JĂŒdinnen und Juden in unserem Land immer noch und leider immer mehr bittere RealitĂ€t", sagte die EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs dem Tagesspiegel.

EKD-Ratsvorsitzende fordert mehr SolidaritÀt mit Juden
Religion - Mahnwache vor der Synagoge (Archiv) 17.06.2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Die aktuellen Zahlen zeigten dies in erschĂŒtternder Weise und machten deutlich, in welcher Angst und unter welchen Bedrohungen jĂŒdische Menschen heute leben mĂŒssten.

"Entschieden und mit vereinten KrĂ€ften setzen wir uns als Kirche fĂŒr ein freies, sichtbares und sicheres Leben jĂŒdischer Menschen in Deutschland ein", so Fehrs. JĂŒdisches Leben mĂŒsse ohne Angst möglich sein. "Jede Form von Antisemitismus, jede Bedrohung, jede Relativierung jĂŒdischer Sicherheit ist auch ein Angriff auf unsere Demokratie und widerspricht unserem christlichen SelbstverstĂ€ndnis und unserer Verantwortung in diesem Land", sagte die EKD-Ratsvorsitzende. "Wir rufen insbesondere alle Christinnen und Christen zu sichtbarer SolidaritĂ€t mit unseren jĂŒdischen Geschwistern auf."

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