Antisemitismusbauftragter will mehr AufklÀrung an Hochschulen
08.01.2025 - 18:41:44Im aktuellen Fall sei "ganz offensichtlich" der Unterschied zwischen berechtigten Anliegen fĂŒr die palĂ€stinensische Zivilbevölkerung und Hamas-SolidaritĂ€t sowie Hass und Hetze gegen Juden verkannt worden. Hörsaal-Besetzungen, antiisraelische Parolen und Sympathiebekundungen fĂŒr die Terrororganisation Hamas seien Ausdruck fehlender SensibilitĂ€t von Hochschulleitungen fĂŒr judenfeindliche Tendenzen, so Klein. "Umso wichtiger ist es nun, dass an allen Hochschulen Antisemitismusbeauftragte eingesetzt werden", forderte Klein, dessen Stelle als Antisemitismusbeauftragter des Bundes im Innenministerium angesiedelt ist. Klein unterstĂŒtzt auĂerdem den VorstoĂ, die Stelle eines ĂŒbergeordneten Koordinators zu schaffen, der die Arbeit der Beauftragten an den Hochschulen bĂŒndelt und initiativ "Konzepte, Guidelines und Ă€hnliches" entwickelt. In der Hauptstadt gibt es Felix Klein zufolge viele geeignete Personen, die solch eine Position "hervorragend" ausfĂŒllen könnten. Beratung, Sensibilisierung und AufklĂ€rung sei das "Gebot der Stunde, um Hochschulen als Orte des gewaltfreien Diskurses zu erhalten, an dem alle Studierenden angstfrei lernen können".


