Gesundheitsministerin ruft junge Menschen zum Blutspenden auf
14.06.2025 - 01:00:00Einer immer gröĂer werdenden Zahl an Patienten stehe eine immer kleiner werdende Zahl an potentiellen Spendern gegenĂŒber. Vor diesem Hintergrund sei es wichtig, insbesondere junge Personen zur Spende zu motivieren. Das derzeitige durchschnittliche Spenderalter liegt Angaben des Bundesgesundheitsministeriums zufolge bei 48 Jahren. In Deutschland werden tĂ€glich etwa 15.000 Blutspenden benötigt. Laut aktuellen Meldedaten des Paul-Ehrlich-Instituts waren die Spenden zuletzt ausreichend, um die Versorgung sicherzustellen. Dem Bundesgesundheitsministerium zufolge komme es regelmĂ€Ăig und insbesondere in den Sommermonaten zu regionalen EngpĂ€ssen in der Versorgung. GrĂŒnde hierfĂŒr sind beispielsweise Urlaubszeiten und Hitzewellen, so der Sprecher. Caritas-PrĂ€sidentin Eva Maria Welskop-Deffaa forderte auch mit Blick auf das Blutspenden die Bundesregierung auf, die Krankenhausreform nachzubessern. Um die Bereitschaft, Blut zu spenden, nicht zu gefĂ€hrden, brauche es Vertrauen in die Versorgungssicherheit. "Die Menschen mĂŒssen sich darauf verlassen können, dass Ărzte und KrankenhĂ€user auch im lĂ€ndlichen Raum erreichbar sind. Bundesgesundheitsministerin Warken muss die Krankenhausreform der VorgĂ€ngerregierung dringend hinsichtlich der regionalen Versorgungslage nachbessern", sagte Welskop-Deffaa den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Blutspenden sei die wunderbare Geschichte unbegrenzter Mitmenschlichkeit. "Wenn es einer Gesellschaft gelingt, Blutspenden verlĂ€sslich nicht-kommerziell zu organisieren, ist das der lebendige Beweis, dass das Wir im Ich groĂgeschrieben wird", so die Caritas-PrĂ€sidentin weiter.


