Habeck, UnabhÀngigkeit

Habeck will UnabhÀngigkeit von Energieimporten weiter vorantreiben

23.02.2024 - 07:23:07

AnlĂ€sslich des zweiten Jahrestages des Ukraine-Krieges am Samstag wirbt Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (GrĂŒne) dafĂŒr, Deutschland unabhĂ€ngiger von Energieimporten zu machen.

"Die große Gefahr, in der Deutschlands Energieversorgung schwebte, muss uns eine Lehre sein: Wir haben gesehen, wie gefĂ€hrlich einseitige AbhĂ€ngigkeiten sind und dass Energie eine Waffe sein kann", sagte Habeck der "Rheinischen Post". Deshalb und zur BekĂ€mpfung der Klimakrise habe man in den letzten beiden Jahren den Ausbau der Erneuerbaren Energien "mit Erfolg" forciert. "Der Ausbau geht in großem Tempo voran", so Habeck.

Das sei eng verzahnt mit den weiteren Prozessen. "Wir haben den Netzausbau beschleunigt, der Aufbau eines Wasserstoffkernnetzes lĂ€uft, wir investieren deutlich in die Transformation hin zu Wasserstoff", so der GrĂŒnen-Politiker. Mit der Kraftwerksstrategie reize man den Bau von wasserstofffĂ€higen Kraftwerken an und gebe Planungssicherheit fĂŒr Zukunftstechnologien und fĂŒr die Unternehmen. "Es ist noch sehr viel zu tun, der Weg ist mitunter steinig, aber wir kommen sichtbar voran", sagte der Vizekanzler. Das alles diene auch dazu, Deutschland unabhĂ€ngiger von Energieimporten zu machen. "Dieses Ziel sollten wir bei allen MĂŒhen der Ebene nicht aus den Augen verlieren. Setzen wir den Weg zu KlimaneutralitĂ€t konsequent fort, werden wir statt etwa 70 Prozent an gesamten EnergietrĂ€gern 2045 nur noch etwa 30 Prozent importieren. Das macht uns unabhĂ€ngiger und sicherer." Energiepolitik in der Zeitenwende sei auch Sicherheitspolitik, so Habeck weiter.

@ dts-nachrichtenagentur.de