Höhere PrĂ€mien sollen freiwillige RĂŒckkehr nach Syrien ankurbeln
16.04.2026 - 13:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de
Zwar unterstĂŒtzt die Regierung solche Ausreisen inzwischen wieder mit Geld, derzeit sind allerdings beim zustĂ€ndigen Bundesamt fĂŒr Migration und FlĂŒchtlinge (Bamf) gerade einmal 844 AntrĂ€ge fĂŒr 1.517 Personen in Arbeit, die auf Hilfe aus dem einschlĂ€gigen Bund-LĂ€nder-Fördertopf zielen. Der PrĂ€sident des Bamf, Hans-Eckhard Sommer, hatte kĂŒrzlich im "Spiegel" höhere PrĂ€mien fĂŒr freiwillige RĂŒckkehrer angeregt. Die bisherigen PrĂ€mien - in der Regel 1.000 Euro pro Erwachsenen - seien nicht attraktiv genug. Zudem gilt es im Bamf als offenes Geheimnis, dass die komplizierte Berechnung der RĂŒckkehrprĂ€mien nach den UmstĂ€nden des Einzelfalls zu viel Aufwand verursacht. Pauschalen wĂŒrden die Abwicklung erleichtern.
Das Innenministerium teilte dazu auf Anfrage mit, man habe beides im Blick und bewerte das "kontinuierlich". Derzeit leben laut Ministerium rund 500.000 Syrer mit einem befristeten Schutztitel in Deutschland. KĂŒrzlich hatte es nach einem Treffen von Bundeskanzler Friedrich Merz mit Syriens Machthaber Ahmed al-Scharaa Verwirrung um eine angebliche Aussage aus dem GesprĂ€ch gegeben, dass 80 Prozent der Syrer in ihre Heimat zurĂŒckkehren sollten.
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