Leverkusen, Kielern

Leverkusen spielt sich ein: 2:0 bei harmlosen Kielern

22.02.2025 - 17:28:05 | dpa.de

Bayer Leverkusen steht vor wichtigen Wochen. Die Pflicht vergisst der deutsche Meister aber nicht. Das Team siegt beim Bundesliga-Letzten Holstein Kiel souverÀn. Aussagekraft hat die Leistung wenig.

Bester Kieler: Holstein-TorhĂŒter Timon Weiner. - Foto: Gregor Fischer/dpa

Vor den Wochen der Wahrheit hat der deutsche Fußball-Meister Bayer Leverkusen seine Pflicht beim Bundesliga-Letzten Holstein Kiel erfĂŒllt. Das Team von Trainer Xabi Alonso kam zu einem ungefĂ€hrdeten 2:0 (2:0) gegen die ĂŒberforderten Norddeutschen. Noch in der Hinrunde hatten die Kieler bei Bayer mit einem 2:2 ĂŒberrascht. 

Die Leverkusener mussten vor dem Bundesliga-Topspiel gegen Eintracht Frankfurt am kommenden Samstag und den Achtelfinalspielen in der Champions League gegen Bayern MĂŒnchen nicht glĂ€nzen, um zum 21. Mal nacheinander ungeschlagen zu bleiben.

Patrik Schick (9. Minute) mit seinem 15. Saisontreffer und Amine Adli (45.) machten mit ihren Toren schon vor der Pause alles klar. Die harmlosen Kieler sind nach dem sechsten Spiel ohne Sieg weiter am Tabellenende und mĂŒssen mehr denn je fĂŒrchten, nach einem Jahr Erstklassigkeit wieder abzusteigen. 

Leverkusen lÀsst keine Zweifel aufkommen

Von Beginn an machte Bayer die Rollenverteilung klar. Der Favorit spielte sich ĂŒber lange Phasen in der HĂ€lfte der Kieler fest. Die Gastgeber bekamen nur selten Gelegenheiten, sich dem GĂ€ste-Strafraum anzunĂ€hern. Das Gegenpressing der Werkself war zu gut. Am Ende der ersten Halbzeit standen 65 Prozent Ballbesitz fĂŒr die Leverkusener, 35 fĂŒr den Aufsteiger.

Kiels Trainer Marcel Rapp hatte seine Startformation gleich auf sechs Positionen im Vergleich zum 1:3 bei Eintracht Frankfurt verĂ€ndert. Die Umstellungen bewirkten aber nur wenig. In der Deckung waren die Kieler vor allem bei Standardsituationen und Flanken der Leverkusener unsicher. Besonders Bayers Alejandro Grimaldo sorgte mit seinen Hereingaben stets fĂŒr Unruhe in der Kieler Abwehr.

Starker Amine Adli

Die frĂŒhe Bayer-FĂŒhrung durch Schick war das fast das logische Ergebnis der GĂ€ste-Dominanz. Vorher und nachher hatte der Titelverteidiger gute Möglichkeiten, beispielsweise durch Jonathan Tah (4.), Schick (6.), Piero Hincapie (30.) und erneut durch Schick (37.). Einzig die Chancenauswertung war mĂ€ĂŸig. 

Erst der starke Adli (45.) belohnte die Bayer-BemĂŒhungen nach starkem Zuspiel von Nationalspieler Florian Wirtz mit seinem Treffer. Adli hatte auch schon das Tor von Schick vorbereitet. 

Knudsens böser Tritt gegen Wirtz

AuffĂ€lligster Kieler - positiv wie negativ - war vor der Pause Magnus Knudsen. Der Norweger vergab die beiden besten Kieler Chancen (22./45.+1), als er jeweils an Torwart Matej Kovar scheiterte. Knudsen (12.) sorgte aber auch mit einem bösen Tritt gegen Wirtz fĂŒr Diskussionen. Er erhielt die Gelbe statt der ebenfalls möglichen Roten Karte. 

Nach der Pause Ă€nderte sich an den KrĂ€fteverhĂ€ltnissen nichts. Die Kieler versuchten zwar, mehr nach vorn zu spielen. Doch ihre Mittel waren limitiert. So hatte Leverkusen die erste Chance durch den Fernschuss von Edmond Tapsoba (53.). Wirtz (84.) verpasste es mit der besten Chance der zweiten Halbzeit, sich fĂŒr eine gute Leistung zu belohnen.

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