Nullnummer reicht: Leverkusen steht im Achtelfinale
24.02.2026 - 22:50:24 | dpa.deBayer Leverkusen steht im Achtelfinale der Champions League. Im Play-off-RĂŒckspiel gegen Olympiakos PirĂ€us reichte der Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand ein 0:0, um sich nach dem 2:0 im Hinspiel fĂŒr die Runde der besten 16 Teams zu qualifizieren. Im Achtelfinale wartet entweder der deutsche FuĂball-Rekordmeister FC Bayern MĂŒnchen oder der derzeitige Premier-League-TabellenfĂŒhrer FC Arsenal.
Hjulmand setzte nach der 0:1-Pleite bei Union Berlin wieder auf seine A-Elf. Im Vergleich zum Hinspiel rĂŒckte Jonas Hofmann fĂŒr Ernest Poku auf den rechten FlĂŒgel. «Wir dĂŒrfen dem Gegner gar nicht die Gelegenheit geben zu glauben, dass sie zurĂŒckkommen können. Es gilt: da sein, da sein, da sein», sagte Hofmann vor seinem Königsklassen-DebĂŒt in dieser Saison bei Amazon Prime.Â
Schick sorgt frĂŒh fĂŒr Gefahr
FrĂŒhe Akzente aufseiten der Werkself setzte vor allem der DoppeltorschĂŒtze aus dem Hinspiel, Patrik Schick. Bereits in der 4. Minute strich ein Kopfball des Tschechen nach einer kurzen Eckball-Variante knapp am Pfosten vorbei. Zwei Minuten spĂ€ter missglĂŒckte ihm nach einem weiten Zuspiel von Alejandro Grimaldo ein Lupfer ĂŒber den heraus geeilten GĂ€stekeeper Kostas Tzolakis.Â
Lautstark angetrieben von den 2.000 mitgereisten GĂ€stefans, die â wie schon im Hinspiel in der griechischen Hafenstadt â Bayers Ballbesitzphasen wiederholt mit einem Pfeifkonzert begleiteten, ging PirĂ€us frĂŒh ins Pressing. GefĂ€hrlich wurde es, als Aleix Garcia den Ball im eigenen Strafraum direkt in den FuĂ des Gegners spielte - doch Gelson Martins versprang der Ball (28. Minute).Â
Leverkusens Defensive im Vordergrund
Bayer 04 tat sich zunehmend schwer, sich aus der eigenen HĂ€lfte zu befreien, und war vor allem defensiv gefordert. Mit der Zwei-Tore-FĂŒhrung im RĂŒcken ging die Werkself aber auch kein unnötiges Risiko nach vorn ein und verteidigte stattdessen engmaschig. Weil PirĂ€us keine Mittel fand und die wenigen Unsicherheiten nicht ausnutzte, blieb es bis zu Pause eine chancenarme Partie.
Wenige Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit prĂŒfte Gelson Martins mit einem Diagonalschuss aus der zweiten Reihe Bayer-Keeper Janis Blaswich, der den Ball aber sicher vom Tor weglenkte (50.). Wie auch in den ersten 45 Minuten waren die Hausherren um Ruhe bemĂŒht und lieĂen den Ball zirkulieren, ohne aber ernsthaft ins finale Drittel zu kommen.
Grimaldo und Andrich treffen nur die LatteÂ
WĂ€hrenddessen musste Hjulmand ein erstes Mal wechseln und Ibrahim Maza durch Poku ersetzen, nachdem Maza einen Schlag abbekommen hatte. FĂŒr den 20-JĂ€hrigen ging es nach der Auswechslung direkt in die Kabine. Auf dem Feld sorgte Grimaldo fĂŒr die erste Chance in der zweiten Halbzeit, traf aber aus spitzem Winkel nur die Latte (62.) - die bis dato beste Gelegenheit der Partie.
WÀhrend die Heimfans im mit 30.210 Zuschauern ausverkauften Leverkusener Stadion ihr Team noch einmal mit lautstarken GesÀngen antrieben, scheiterte auch Robert Andrich mit einem Kopfball nach einer Ecke am Aluminium (76.). Vor dem eigenen Tor blieb die Werkself-Defensive stabil und blockte sÀmtliche TorannÀherungen des griechischen Meisters ab.
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