Söder besorgt ĂŒber Rechtskurs der Freien WĂ€hler
13.02.2024 - 16:44:13Das zeigten die Umfragen. "Die Werte der Freien WĂ€hler sinken und auch die persönliche Akzeptanz von Hubert Aiwanger lĂ€sst nach. Mein ernst gemeinter Rat: aufpassen, dass die Freien WĂ€hler nicht dauerhaft rechts von der CSU zwischen AfD, "Werteunion" und Wagenknecht landen", sagte Söder. "FW heiĂt Freie und nicht Frustrierte WĂ€hler." Die AfD selbst bezeichnete der CSU-Chef als "Feind der Demokratie". Es spĂŒrten doch alle, "dass die AfD sich radikalisiert", so Söder. "Die extremen KrĂ€fte ĂŒbernehmen die komplette Macht." Die Positionen und Methoden der AfD "erinnern inzwischen an die Zeit vor 100 Jahren", sagte der Bayerische MinisterprĂ€sident. "Es war schon einmal in unserer Geschichte ein schwerer Fehler, dass wir uns zu wenig gewehrt haben." Die Schuld fĂŒr das Erstarken der AfD gibt Söder der Ampelkoalition im Bund. "Es liegt an der Ampel, dass die AfD so viel Zulauf von enttĂ€uschten WĂ€hlern hat", behauptete er. "Die Ampel macht eine grottenschlechte Politik. Entweder Ă€ndert sie ihre Politik oder wir brauchen Neuwahlen. Die Mehrheit der BĂŒrger hat nur einen Wunsch: Die Ampel soll enden." Zugleich widersprach Söder dem CDU-Chef und Unions-Fraktionsvorsitzenden Friedrich Merz bezĂŒglich seiner Aussagen ĂŒber die Möglichkeit einer Koalition mit den GrĂŒnen. "Die GrĂŒnen sind out - nicht nur in Bayern, sondern auch in Deutschland", so der CSU-Chef. Wenn es nach ihm gehe, "wird es kein Schwarz-GrĂŒn geben".


