VerlÀngerung, Stadtautobahn

VerlÀngerung der Berliner Stadtautobahn eingeweiht - Demonstrationen

27.08.2025 - 14:13:29 | dpa.de

Begleitet von Protesten ist in Berlin die neu gebaute VerlÀngerung der Stadtautobahn A100 eingeweiht worden.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder und Berlins Regierender BĂŒrgermeister Kai Wegner (beide CDU) eröffneten den 3,2 Kilometer langen Autobahnabschnitt am frĂŒhen Nachmittag feierlich. Der sogenannte 16. Bauabschnitt verbindet das Autobahndreieck Neukölln mit der Anschlussstelle Treptow im Osten der Stadt. Die ersten Autos sollen am Nachmittag ĂŒber die Strecke fahren.

Die Inbetriebnahme wird von UmweltverbĂ€nden, Anwohnern und Verkehrsforschern abgelehnt. Das BĂŒndnis "A100 wegbassen" etwa entrollte am Vormittag an der Treptower Ausfahrt des neuen Abschnitts ein Banner mit dem Schriftzug "ENDE" als Symbol fĂŒr die eigene Forderung nach einem Stopp des weiteren Ausbaus.

"Die verlĂ€ngerte A100 wirkt wie ein Staubsauger; die Autobahn zieht den Verkehr an, bĂŒndelt ihn und spuckt ihn einfach in Treptow und Lichtenberg wieder aus", sagte Verkehrsforscher Andreas Knie der Deutschen Presse-Agentur mit. "Statt den Verkehr zu beruhigen, spitzt die Autobahn die Verkehrslage kĂŒnstlich weiter zu."

BefĂŒrworter sehen in der Strecke hingegen eine wichtige Verkehrsanbindung fĂŒr den Osten Berlins, auch in Richtung Flughafen BER. Der 16. Bauabschnitt hat mehr als 720 Millionen Euro gekostet.

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