Kreise, Konsens

Kreise: Konsens von SPD und BSW bei KrankenhÀusern bahnt sich an

10.11.2024 - 14:54:16

Bei den Koalitionsverhandlungen von SPD und BSW in Brandenburg zeichnet sich eine VerstĂ€ndigung ĂŒber die UnterstĂŒtzung von KrankenhĂ€usern ab.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sind sich beide Parteien grundsĂ€tzlich einig in dem Ziel, dass die Krankenhausstandorte erhalten bleiben sollen. Beide Seiten treten demnach auch generell dafĂŒr ein, dass die KrankenhĂ€user mehr Investitionen erhalten sollen als im vergangenen Jahr.

Abschließende Ergebnisse der Arbeitsgruppen gibt es aber bisher nicht. Die Kliniken erhielten bislang 110 Millionen Euro Investitionspauschale, die in diesem Jahr auf rund 200 Millionen aufgestockt wurde. Das ist auch die Summe, die die SPD in ihrem Wahlprogramm nannte. Im BSW-Programm war von auskömmlichen Krankenhausinvestitionen die Rede.

Krankenhausreform soll kommen

Der Bund plant eine Krankenhausreform. Das Ziel sind weniger KrankenhĂ€user im Land, dafĂŒr bessere QualitĂ€t und mehr Spezialisierung. Das Vorhaben muss noch durch den Bundesrat. In Brandenburg gibt es nach Angaben des Gesundheitsministeriums 54 KrankenhĂ€user an 66 Standorten.

Brandenburgs geschĂ€ftsfĂŒhrende Ministerin Ursula Nonnemacher (GrĂŒne) hatte sich nach der vom Bundestag beschlossenen Krankenhausreform aber zuversichtlich auch fĂŒr kleinere Kliniken gezeigt.

Vier Facharbeitsgruppen beraten

SPD und BSW verhandeln seit vergangenem Montag ĂŒber eine gemeinsame Koalition - sie wĂ€re ein Novum in Deutschland. Die GesprĂ€che laufen in einer Hauptgruppe und vier Arbeitsgruppen zu Bildung/Kultur, Innen/Justiz, Wirtschaft/Gesundheit und Verkehr/Umwelt.

Beide Seiten peilen an, noch vor Weihnachten mit den GesprÀchen fertig zu sein. Nur SPD und BSW haben im Landtag eine realistische Mehrheit, weil keine Partei mit der AfD koalieren will.

@ dpa.de