Studie: Fleischerzeugung verursacht Umwelt- und KlimaschÀden
29.04.2025 - 14:30:24Die SchĂ€den wĂŒrden verursacht unter anderem durch Treibhausgasemissionen aus der Tierhaltung und die Luftbelastung mit Feinstaub und Schadstoffen, teilte die Umweltschutzorganisation Greenpeace mit. Hinzu kĂ€men Gesundheitskosten in Höhe von gut 16 Milliarden Euro durch den ĂŒbermĂ€Ăigen Konsum von rotem Fleisch, Schinken und Wurst, der Risiken fĂŒr Herz- und Kreislauferkrankungen, Krebs und Typ-2-Diabetes erhöhe.
Die Studie des Forums Ăkologisch-Soziale Marktwirtschaft (FĂS) wurde von Greenpeace in Auftrag gegeben. "Die Folgekosten unserer ErnĂ€hrung sind enorm und mĂŒssen besser in die Preise fĂŒr Lebensmittel und deren Produktion einbezogen werden", sagte Beate Richter, Referentin fĂŒr Agrarpolitik beim FĂS. "WĂŒrden diese bislang versteckten Folgekosten in den Supermarktregalen fĂŒr Verbraucherinnen und Verbraucher erkennbar, könnten Konsum und Produktion nachhaltiger und wirtschaftlicher werden", meinte die Expertin.
Matthias Lambrecht, Landwirtschaftsexperte von Greenpeace, forderte die Bundesregierung auf, klimafreundliche Lebensmittel von der Mehrwertsteuer zu befreien und so die richtigen Anreize fĂŒr Verbraucherinnen und Verbraucher zu setzen. "Weiter umweltschĂ€dlich erzeugte Lebensmittel zu subventionieren, lĂ€sst uns am Ende alle draufzahlen", meinte der Experte.

