Christina Baum: Lauterbach sortiert STIKO-Mitglieder aus
23.11.2023 - 16:50:28Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will nun diese Kommission neu besetzen. Zwölf von 17 Mitgliedern mĂŒssen gehen - das sind fast drei Viertel. Dies wurde möglich, weil Minister Lauterbach die Berufungsregeln kurzerhand Ă€nderte. Im Februar will Lauterbach nun neue Mitglieder bestimmen.
Dazu Ă€uĂert sich Christina Baum, Mitglied des AfD-Bundesvorstandes und des Gesundheitsausschusses, besorgt:
"SpĂ€testens seit der Corona-Impfempfehlung fĂŒr Kinder und Jugendliche war klar, dass die Stiko keine unabhĂ€ngige Expertenkommission mehr ist, sondern dass massiver politischer Druck auf diese ausgeĂŒbt wurde. Kinder waren zu keinem Zeitpunkt gefĂ€hrdet, schwer zu erkranken. Das wurde sehr frĂŒhzeitig erkannt und auch öffentlich kommuniziert. Dennoch wurde nach anfĂ€nglicher ZurĂŒckhaltung eine Impfempfehlung ausgesprochen und es wurde sogar die gesetzliche Möglichkeit geschaffen, Kindern ab 14 Jahren ohne Zustimmung der Eltern eine Impfung zu gewĂ€hren. Nach den inzwischen bekannt gewordenen ImpfschĂ€den, insbesondere bei jungen Menschen, gab es Widerstand innerhalb der Stiko gegenĂŒber Herrn Lauterbach bei der Empfehlung weiterer Auffrischungsimpfungen. Dieser 'Ungehorsam' scheint der Grund fĂŒr die nun angedachte Neubesetzung zu sein.
Die 'aussortierten' STIKO-Mitglieder wird indessen dennoch die Verantwortung fĂŒr die massiven Corona-ImpfschĂ€den angelastet werden, wĂ€hrend die politisch Verantwortlichen ihre HĂ€nde in Unschuld waschen.
In einer Antwort der Staatsanwaltschaft auf meine Strafanzeige gegenĂŒber Herrn Lauterbach aufgrund unzureichend geprĂŒfter Impfstoffe war die entscheidende Aussage folgende:
'Aus diesen GrĂŒnden konnten und dĂŒrfen sich der Angezeigte darauf verlassen, dass die in Deutschland gegen COVID-19 zugelassenen Impfstoffe sicher sind.'
Der schwarze Peter bleibt somit bei allen Mitgliedern der alten Kommission. Ich möchte nicht mit ihnen tauschen."
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